Formel E: Testfahrten in Donington

Formel E diskutiert über elftes Team

— 12.08.2015

Steigt BMW in die Formel E ein?

Pläne für ein elftes Team in der zweiten Formel-E-Saison gab es bereits, doch ein Veto verhinderte die Aufstockung. Welche Intention verfolgt BMW?

Zehn Teams hatte die Formel E vor ihrem Debüt für die erste Saison ausgewählt. An fehlendem Interesse lag es nicht, dass nicht mehr Autos und Fahrer am Start standen, vielmehr wollten die Organisatoren das Feld auf 20 Starter beschränken. Einerseits hatte man nur 42 Fahrzeuge bei Hersteller Spark geordert, zum anderen hat das natürlich auch logistische Gründe - immerhin bedeuten zehn Teams allein 40 Autos, die um die Welt geschafft werden müssen. Doch mit noch weiter steigendem Interesse könnte nun auch das Feld wachsen.
Testauftakt der Formel E in Donington: Alle News hier

Marquardt will noch warten

Blockt noch ab: BMW-Motorsportchef Jens Marquardt fordert für einen Einsteig Veränderungen in der Serie

So gab es bereits Pläne, schon für die im Oktober beginnende zweite Saison ein elftes Team zuzulassen, doch zwei Rennställe sprachen sich dagegen aus. Wer den elften Platz ausgefüllt hätte, bleibt nur Mutmaßung, doch in der Vergangenheit wurden viele Namen mit der Formel E in Verbindung gebracht. Immer wieder wurde beispielsweise BMW in Spekulationen über einen Einstieg verwickelt, weil man bereits Ausrüstungsfahrzeuge wie das Safety-Car stellt, doch bei den Deutschen betont man weiterhin, dass man erst die Entwicklung abwarten möchte: "Ein Problem ist beispielsweise der Autowechsel während des Rennens", meint Motorsportchef Jens Marquardt.
Alle Events der Formel E im Überblick: Rennkalender 2015/2016

Die Abschaffung der zwei Autos pro Rennen sei "Bedingung für ein potenzielles direktes Engagement". Andere große Hersteller sind derweil auf anderem Weg in die Formel E gestoßen - auch ohne zusätzlichen Slot: e.dams ist das De-Facto-Werksteam von Renault, Konkurrent Citroen hat sich über die Marke DS bei Virgin eingebracht, und Audi ist zwar nicht direkt involviert, ist aber immerhin im Teamnamen bei Abt vertreten.
Alles zu den Elektro-Flitzern: Die Formel E bei AUTO BILD MOTORSPORT
Fotos: Picture-Alliance

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