Formel E: Elektro-Serie wird günstiger

Formel E: Elektro-Serie wird günstiger

Das kosten die Formel-E-Autos 2018

Die Formel E boomt. Das liegt zum einen daran, dass die Automobilbranche zunehmen auf Elektroantriebe setzt, aber auch an den für vergleichsweise geringen Kosten.
Ende 2018 beginnt die fünfte Saison der Formel E, die erste Formel-Rennserie mit Elektrofahrzeugen. Es wird der Start in eine neue Epoche: Dann fällt nämlich der Fahrzeugwechsel weg. Heute müssen die Piloten nach der Hälfte des Rennens das Auto tauschen, weil die Batteriekapazität nicht für ein komplettes Rennen ausreicht.
Weil ab Ende 2018 nur noch ein Auto pro Fahrzeug benötigt wird, sinken auch die Kosten für die Teams. Derzeit wird für ein komplettes Auto 480.000 Euro fällig. Ein Team setzt zwei Fahrer, also vier Autos ein. Macht fast zwei Millionen Euro Kosten (1.920.000 Euro). Dazu kommen noch die Reise- und Einsatzkosten.

Ab der nächsten Saison werden die Teams nur noch ein Auto im Rennen einsetzen

Ab Ende 2018 steigt der Preis für einen Wagen deutlich an, auf 817.300 Euro. Dafür werden aber nur noch zwei von ihnen gebraucht (für jeden Fahrer einen), was die Gesamtkosten um 285.400 Euro auf 1.634.600 Euro drückt. Das setzt sich zusammen aus: 299.600 Euro für das Chassis von Spark, 250.000 Euro für einen Kundenmotor, 200.000 Euro für die Batterien von McLaren Applied Technologies, 55.000 Euro Verwaltungsgebühr und 12.700 Euro für den Kopfschutz Halo.
Die drei Meister im Gespräch: So anspruchsvoll ist die Formel E
Die Werksteams geben für die Entwicklung des E-Motors natürlich deutlich mehr Geld aus. Die Rede ist von einem zweistelligen Millionenbetrag. Insgesamt treten ab Ende 2018 zwölf statt bisher zehn Teams an, drei davon sind Kundenteams (Namen noch nicht bekannt).

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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