Formel E: Die ersten Bilder vom "Gen2 Auto"

Formel E: Kommen Rast und Günther?

Wie viele Deutsche fahren 2018/2019 mit?

Der Formel-E-Transfermarkt kommt bei der vorletzten Saisonstation in Zürich so richtig in Fahrt. Chance für weitere deutsche Fahrer?
Deutschland spielt künftig in der Formel E eine ganz große Rolle. Mit Audi, BMW, Mercedes und Porsche sind spätestens Ende 2019 vier deutsche Premiummarken als Motorbauer an Bord. Und schon in der kommenden Saison könnte das Kontingent von derzeit vier deutschen Piloten noch weiter aufgestockt werden.
Fakt ist: Daniel Abt bleibt bei Audi Sport Abt Schaeffler, das hat Audi-Motorsportchef Dieter Gass gegenüber ABMS bestätigt. Demnach hat der Allgäuer einen Dreijahresvertrag. Auch André Lotterer hat seinen Platz für 2018/2019 sicher. Er bleibt beim chinesischen Techeetah-Team, das dann Werksmannschaft von DS wird, dem Hersteller aus dem französischen PSA-Konzern.

So sehen die Autos kommende Saison aus

Maro Engel hat seine Pläne für 2018/2019 noch nicht verkündet. „Ich habe aber schon eine konkrete Idee, wo es hingehen soll“, grinst er im Gespräch mit ABMS. Unseren Informationen nach ist er vertraglich bereits gebunden, die Verkündung steht aber noch aus. Engel wird demnach von Venturi zu HWA wechseln, dem neuen, elften Rennstall, der 2019/2020 zum Mercedes-Werksteam umgewandelt wird.
Bleibt aus dem aktuellen Fahrerkader noch Nick Heidfeld. Der 41-Jährige bräuchte in den letzten drei Rennen unbedingt ein gutes Ergebnis. Seine Erfahrung aus 183 Formel-1- und 41 Formel-E-Rennen ist für Mahindra zwar wichtig, aber mit der Einführung der neuen Autos gilt auch: Ein Fahrerwechsel macht aus Teamsicht vor allem vor der kommenden Saison Sinn.
Zwei weitere Deutsche klopfen an die Formel-E-Tür. Schon in Berlin sollte eigentlich Maximilian Günther für Dragon anstelle von Jérôme D’Ambrosio an den Start gehen. Doch das scheiterte, der Belgier wird die Saison zu Ende fahren. Nach vier Jahren aber wird sich D’Ambrosio wohl von Dragon verabschieden. Die Haupttestarbeit am neuen Gen2-Auto hat längst Günther übernommen. Der Bayer ist außerdem im erweiterten Mercedes-Kader und daher auch für HWA und Venturi ein Thema.
Und auch DTM-Meister René Rast steht offenbar wie andere Audi-Piloten bei verschiedenen Teams hoch im Kurs. 2016 fuhr er schon das Rennen in Berlin für Aguri. Eine Möglichkeit ist ein Cockpit bei Virgin, denn die Mannschaft um Sir Richard Branson fährt 2018/2019 mit Audi-Kundenmotoren.

Formel E: Die ersten Bilder vom "Gen2 Auto"

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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