Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Kommentar zu Gen2

Futuristisch statt hässlich

Die Formel E hat ihr neues Auto präsentiert. Es debütiert Ende 2018 und sorgt für Diskussionen. Ich meine: Das Auto ist der richtige Schritt.
Mit dem neuen Gen2-Auto fährt die Formel E in die Zukunft. Es ist der bisher wichtigste Flitzer der Rennserie. Denn es ist der erste Elektro-Formel-Renner, mit dem ununterbrochen eine Stunde gefahren werden kann. Und es wird der Rennwagen sein, in den elf verschiedene Hersteller einen Motor einbauen werden. Audi, Mercedes, Porsche und BMW – vier große deutsche Marken sind mit Werkseinsätzen dabei. Das gab es in noch keiner Rennserie. 

Auch die Formel E fährt nächste Saison mit Halo

Viele kritisieren den neuen Formel-E-Rennwagen. Timo Scheider schimpft auf seinen sozialen Netzwerken: „Das hässlichste Auto, das ich je gesehen habe.“ Er sei weder ein Touren-, noch ein Formel-Auto. Doch genau das ist auch gut so. Die Formel E will neue Wege gehen, eine moderne Rennserie sein und dementsprechend auch wirken. Da passt ein völlig neuer, futuristisch anmutender Look perfekt dazu.

Formel E: Die ersten Bilder vom "Gen2 Auto"

Weil aerodynamische Entwicklungen am Formel-E-Rennwagen nicht erlaubt sind, hatten die Macher der Serie bei der Gestaltung des Autos alle Freiheiten. Und die haben sie genutzt.
Das beste Feature aber steckt unter der Haube: Die neue 54-Volt-Batterie. Mit ihr ist gewährleistet, dass die Fahrer während des Rennens ihr Auto nicht mehr wechseln müssen. Mit dem Gen2-Auto hat das ein Ende. Kurzum: Das neue Auto ist ein gelungener Wurf.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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