Formel E

Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Kritik am Zürich-Rennen

Fällt das Rennen nach einem Jahr wieder aus?

Die Formel E bringt den Rennsport nach 54 Jahren wieder zurück in die Schweiz. Doch das löst viel Kritik in der Bevölkerung aus. Unterschriftenaktion gegen das Rennen.
Es ist das nächste große Prestigeprojekt der Formel E, der ersten Formelserie mit rein elektronisch betriebenen Autos: das Rennen in Zürich. Erstmals seit 64 Jahren, erstmals seit dem Schweiz-GP 1954 wird damit wieder ein Rundstreckenrennen in der Schweiz gefahren. Sieht man von nationalen Formel-Ford-Rennen in den frühen 90er Jahren auf der Rennstrecke in Lignières ab.
Die Schweizer Motorsportler feiern das. Das Fahrerlager in Zürich ist voll von ihnen: Marc Surer, Simona de Silvestro, Nico Müller. Ihre Hoffnung: Gelingt die Premiere, soll das Rundstreckenverbot generell gekippt werden. Einen entsprechenden Antrag für die politischen Gremien werden bereits vorbereitet.

Durch die Formel E werden Straßen in Zürich gesperrt

Doch der Protest gegen das Rennen steigt. Die Strecke ist im Bankenviertel direkt am Züricher See errichtet worden. Wie die meisten Formel-E-Kurse ist es eine temporäre Strecke auf öffentlichen Straßen. Die müssen gesperrt werden, was zu Einschränkungen für die Anwohner führt. Und die sammeln bereits Unterschriften dafür, dass das Rennen 2019 nicht mehr stattfinden wird.
Der Stadtradt hat beschlossen, dass nach dem Rennen eine Analyse des Events angeregt werden soll. Denn der ePrix in Zürich ist ein Zuschauermagnet: Bis zu 100.000 Fans werden an der Strecke erwartet – damit könnte er neben Mexico City zu dem am besten besuchten Formel-E-Rennen aller Zeiten werden. Und: die Kosten von 15 Millionen Franken (rund 13 Millionen Euro) übernehmen private Sponsoren. Öffentliche Gelder müssen nicht zugeschossen werden. Für die Stadt ist der ePrix finanziell also ein Gewinn.
Im Formel-E-Kalender 2018/2019, der in dieser Woche präsentiert wurde, steht Zürich bereits wieder mit drauf. Geplant ist das Event am 9. Juni.
Auftakt in Saudi-Arabien: Willkommen im Land der Steinigungen
Der Formel-E-Kalender 2018/2019
15. Dezember: Riad (Saudi-Arabien)
12. Januar: Marrakesch (Marokko)
26. Januar: Noch offen
16. Februar: Mexiko-Stadt (Mexiko)
10. März: Hongkong (Hongkong)
23. März: Noch offen (China)
14. April: Rom (Italien)
27. April: Paris (Frankreich)
11. Mai: Monaco (Monaco)
25. Mai: Berlin (Deutschland)
9. Juni: Zürich (Schweiz)
13. Juli: New York (USA)
14. Juli: New York (USA)

Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Gebrauchtwagen