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Formel E: Neue Motoren

— 03.03.2017

Hersteller testen für Saison vier

Die ersten Formel-E-Teams testen bereits die neuen Antriebsstränge für die vierte Saison. Den Anfang machte Jaguar – mit Felipe Massa am Steuer.

Die aktuelle Formel-E-Saison ist erst drei Rennen alt, aber längst sind die Köpfe der Ingenieure bei Saison vier, die wohl im Dezember 2017 beginnen wird. Denn: Während einer laufenden Saison darf am aktuell verwendeten Antriebsstrang aus Kostengründen nichts entwickelt werden. Der Fokus kann also voll auf die kommende Saison gelegt werden.
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Jaguar war das erste Team, das den neuen Antriebsstrang für Saison vier getestet hat. Am Steuer saß dabei Formel-1-Pilot Felipe Massa. Er gilt als heißer Kandidat für einen Platz bei den Raubkatzen 2017/2018, sollte seine GP-Laufbahn wirklich beendet sein.

Schon letztes Jahr trat der Brasilianer ja von der Formel 1 zurück. Nach dem überraschenden Rücktritt von Weltmeister Nico Rosberg und dem dadurch erfolgten Wechsel von Valtteri Bottas zu Mercedes, hat Williams Massa noch für eine weitere Saison überzeugen können. Davor hat er sich bereits intensiv mit einer Formel-E-Zukunft beschäftigt. Nach dem Test war der 35-Jährige begeistert: „Es war eine großartige Erfahrung, denn ein Formel-E-Auto ist ganz anders zu fahren als alles, was ich bisher gefahren bin.“
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Inzwischen ist Jaguar aber nicht mehr der einzige Hersteller, der schon erste Kilometer mit dem neuen Antrieb gefahren ist. Auch Renault e.dams testete im spanischen Calafat mit Nicolas Prost am Steuer. Technikchef Vincent Gaillardot erklärte gegenüber Autosport: „Wir erwarten, dass die neuen Hersteller sehr starke Gegner sein werden, von daher dürfen wir niemals nachlassen und schlafen.“ Renault gewann die ersten drei Rennen in diesem Jahr, Sébastien Buemi dominiert bisher die Elektromotor-Meisterschaft.

Auch DS Virgin und Abt Schaeffler Audi Sport sollen mit der Entwicklung schon weit fortgeschritten sein und spätestens nach dem kommenden Rennen in Mexiko (1. April) mit den Streckentests beginnen. Die Leistung der Motoren soll von 200 auf 220 Kilowatt (rund 300 PS) steigen.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller, picture-alliance ; Hersteller

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