Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Nissan steigt ein

Renault zieht den Stecker

Nissan hat den Einstieg in die Formel E zur Saison fünf bekannt gegeben. Die Japaner werden einen existierenden Hersteller ersetzen. Es handelt sich um Renault.
Der Nissan Leaf ist das meistverkaufteste Elektroauto weltweit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass mit Nissan auch der erste japanische Hersteller in die Formel E einsteigt. Serienchef Alejandro Agag freut sich: „Dass wir die erste Marke aus Japan an Bord haben zeigt, wie global die elektrische Revolution aufgestellt ist.“
In der offiziellen Pressemitteilung ist die Rede, dass Nissan in der Saison fünf einen bestehenden Hersteller ersetzen wird. Es handelt sich dabei wohl um Renault. Nissan ist eine Renault-Tochter, außerdem hat Renault inzwischen den Ausstieg offiziell verkündet.

Renault zieht sich Ende 2018 aus der Formel E zurück

Renault lieferte in der ersten Saison 2014/2015 den Einheitsmotor für alle Formel-E-Teams. In den vergangenen zwei Jahren war der Renault-Motor das wegweisende Konzept: ein Motor, ein Gang. Inzwischen setzen die meisten Teams ebenfalls auf dieses Motoren-Konzept. „Renault entwickelt auch nicht so intensiv, weil wir nicht viel Geld in die Serie stecken“, sagt Sébastien Buemi im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT. Renault-Sportchef Cyril Abiteboul hat nie einen Hehl daraus gemacht: Steigen die Kosten in der Formel E, steigen die Franzosen wieder aus. Weil sie zwei kostenintensive Projekte (neben der Formel 1) nicht stemmen können.
Wie das Nissan-Projekt genau aussehen wird, ist noch unklar. Man darf aber davon ausgehen, dass DAMS das Einsatzteam bleibt. Die Franzosen steigen extra aus der GP3 aus, um sich mehr auf die Formel E fokussieren zu können. Sébastien Buemi und Nicolas Prost haben noch einen Vertrag bis zum Ende der fünften Saison 2020. Gerüchten zufolge könnte Nicolas Prost aber gegen Nissan-Werksfahrer Jann Mardenborough ausgetauscht werden.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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