Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Porsche mit erstem Fahrer

Jani übt für Porsche-Einstieg

Neel Jani wird in der kommenden Saison für das Faraday Future Dragon Team an den Start gehen und übt damit für den Einstieg von Porsche in zwei Jahren.
Porsche macht ernst: Mit Neel Jani ist der erste Porsche-Werksfahrer schon in der am 2. Dezember startenden Formel-E-Saison dabei – zwei Jahre vor dem Einstieg des deutschen Premiumherstellers. Der Schweizer wird bei Faraday Future Dragon Teamkollege von Jérôme D’Ambrosio, einem ehemaligen Formel-1-Fahrer – und soll für den Porsche-Einstieg 2019 schon Erfahrungen sammeln.
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Neel Jani steigt in die Formel E ein

Auch die beiden deutschen Porsche-Werkspiloten André Lotterer und Timo Bernhard haben Interesse an einem Umstieg in die Formel E gezeigt. Nachdem Porsche bekannt gab, dass sie Ende 2017 aus der Sportwagen-WM mit ihren 1000 PS starken LMP1-Hybrid-Flitzern aus- und dafür 2019 in die Formel E einsteigen. Aber Lotterer und Bernhard sind zwei beziehungsweise drei Jahre älter als Jani. Dazu hat Jani anders als Bernhard jahrelang Erfahrungen in verschiedenen Formel-Klassen gesammelt, war 2006 Freitagstestfahrer bei Toro Rosso in der Formel 1 und holte 2008 den Titel für die Schweiz im Nationen-Cup A1GP. Und: Jani war im LMP1-Wagen stets einer der schnellsten Piloten. 2016 siegte er gemeinsam mit Marc Lieb und Romain Dumas beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und holte den WM-Titel.
Vor zwei Wochen hat der 33-Jährige im spanischen Calafat erstmals den Formel E getestet: „Es war natürlich ganz anders als ein LMP1-Auto. Von der Leistung her kann man die beiden Fahrzeuge überhaupt nicht miteinander vergleichen“, erzählt er. „Im ersten Moment ist es etwas seltsam: Man steigt ein und hat kein Motorengeräusch.  Beim Fahren hörst du nur den Wind. Der Sound fehlt zwar, aber das Auto fährt sich wie ein richtiger Rennwagen. Das ist es, was ein Fahrer immer sucht.“

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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