Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Start-Patzer eines Deutschen

Audi ist Teammeister!

Audi holt sich den Teamtitel in der Formel E. Ausgerechnet der Deutsche André Lotterer verpatzte den Start für das Gegner-Team.
Dieser Deutsche ist jetzt der Buhmann der Formel E: André Lotterer legt beim Start des Finalrennens in New York einen Frühstart hin, muss zu einer 10-Sekunden-Strafe an die Box und fällt weit zurück, wird am Ende nur Neunter. Sein Techeetah-Team verliert deswegen den Titel. Teamkollege Jean-Eric Vergne, frisch gebackener Fahrermeister der Saison, gewinnt zwar das Rennen. Aber weil Lucas di Grassi und Daniel Abt als Zweiter und Dritter ebenfalls aufs Podium steigen, hat Audi zwei Punkte mehr auf dem Konto, ist damit Teammeister der Saison 2017/2018.
Teamchef Allan McNish jubelt: „Wir haben nicht gedacht, dass das noch realistisch ist. Aber nachdem wir gestern schon einen Doppelsieg gefeiert haben, sah es sehr gut aus. Bis zuletzt wussten wir aber nicht, wie dieses Rennen ausgeht. Es ist fantastisch!“
Vergne ist Meister: Zoff bei Audi

André Lotterer ist der Buhmann des Rennens

Techeetah verliert den Titel wegen zu vielen Fehlern in New York: Gestern im Qualifying verwendeten Vergne und Lotterer 205 beziehungsweise 204 statt der erlaubten 200 Kilowatt Leistung und mussten von hinten starten. Am Sonntag dann der Frühstart von Lotterer.
Aber: Audi hat den Titel verdient. Die Ingolstädter hatten vor allem in den Rennen das schnellste Auto. Di Grassi holte sich in den letzten sieben Rennen fünf zweite Plätze und gewann zwei ePrixs – damit schließt der letztjährige Meister die Saison sogar noch als Vizechampion ab. Und Abt gewann in dieser Saison seine ersten zwei Formel-E-Rennen.
New York markierte das Ende einer Ära: Ab dem Saisonstart der fünften Saison (am 15. Dezember in Riad) kommen die neuen Gen2-Autos zum Einsatz. Dann mischt neben Audi auch BMW mit einem eigenen Werksteam mit.
New York Rennen 2
1. Jean-Eric Vergne (Techeetah-Renault)
2. Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler)
3. Daniel Abt (Audi Sport Abt Schaeffler)
4. Sébastien Buemi (Renault e.dams)
5. Felix Rosenqvist (Mahindra)
6. Mitch Evans (Jaguar)
7. Nelson Piquet jr. (Jaguar)
8. Nick Heidfeld (Mahindra)
9. André Lotterer (Techeetah-Renault)
10. Sam Bird (DS Virgin)
Fahrerwertung
1. Jean-Eric Vergne (F) 198
2. Lucas di Grassi (BR) 144
3. Sam Bird (GB) 143
4. Sébastien Buemi (CH) 125
5. Daniel Abt (D) 120
6. Felix Rosenqvist (S) 96
7. Mitch Evans (NZ) 68
8. André Lotterer (D) 64
9. Nelson Piquet jr. (BR) 51
10. Oliver Turvey (GB) 46
11. Nick Heidfeld (D) 42
12. Maro Engel (D) 31
13. Edoardo Mortara (CH) 29
14. Jérôme D’Ambrosio (B) 27
15. Antônio Felix da Costa (P) 20
16. Alex Lynn (GB) 17
17. José María López (AR) 14
18. Tom Dillmann (F) 12
19. Nicolas Prost (D) 8
20. Tom Blomqvist (GB) 4
21. Luca Filippi (I) 1
22. Stéphane Sarrazin (F) 0
23. Ma Qing Hua (CHI) 0
24. Kamui Kobayashi (J) 0
25. Neel Jani (CH) 0
Teamwertung
1. Audi Sport Abt Schaeffler 264
2. Techeetah-Renault 262
3. DS Virgin 160
4. Mahindra 138
5. Renault e.dams 133
6. Jaguar 119
7. Venturi 72
8. Nio 47
9. Dragon 41
10. Andretti 24

Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Autor: Michael Zeitler

Fotos: PIcture Alliance

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