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Formel E: Tabellenführer Buemi fehlt

— 29.06.2017

Auch Di Grassi nicht fit?

Alex Lynn und Pierre Gasly geben in New York ihr Formel-E-Debüt. Der Tabellenführer Sébastien Buemi fehlt. Aber auch Lucas di Grassi ist geschwächt.

Die Vorzeichen für die Formel-E-Premiere in New York könnten spannender nicht sein. Der Tabellenführer Sébastien Buemi fehlt – weil er für Toyota in der Sportwagen-WM am Nürburgring an den Start geht. Zwar versuchte Renault Toyota von einer Freigabe für New York zu überzeugen, immerhin soll New York nicht nur eines der Höhepunkte der Formel-E-Serie sein, sondern es werden auch gleich zwei Rennen an einem Wochenende ausgetragen. Aber Toyota gab Buemi nicht frei.

Am meisten will davon Abt-Schaeffer-Audi-Sport-Pilot Lucas di Grassi profitieren. Er liegt in der Gesamtwertung 32 Punkte hinter Buemi. 58 kann er in New York maximal sammeln – wenn er beide Rennen gewinnt, beide Events von der Pole-Position aus startet und in beiden die schnellste Rennrunde dreht. Aber auch der Brasilianer ist angeschlagen. Schon in Berlin humpelte er durchs Fahrerlager – Verletzung vom Fußballspielen. „Nach dem Rennen habe ich mich immer schlechter gefühlt, der Schmerz wurde stärker“, erinnert sich Di Grassi. Sein Arzt schickte ihm zum Röntgen. Was Di Grassi als Bänderverletzung vermutete, entpuppte sich als gebrochenes Wadenbein!
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Buemi wird in New York durch Pierre Gasly ersetzt

Inzwischen wurde er operiert. Dafür musste er auch seine Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans absagen. In New York will er auf jeden Fall wieder dabei sein. „Die Genesung verläuft gut“, sagt Di Grassi zu Autosport. „Ich werde in New York wieder am Start stehen. Ich sehe darin kein Problem.“

Die Überschneidung mit dem WEC-Lauf am Nürburgring trifft nicht nur Buemi. Renault ersetzt den Schweizer mit dem GP2-Meister Pierre Gasly. Auch Tourenwagen-Weltmeister José María López ist betroffen. Er fährt wie Buemi für Toyota in der Sportwagen-WM. Seinen Formel-E-Platz bei DS Virgin wird Testfahrer Alex Lynn einnehmen. Wie Gasly gibt er damit sein Debüt in der Öko-Formel. Teamkollege Sam Bird hat von Ferrari derweil die Freigabe erhalten. Er muss nicht an den Nürburgring, sondern kann in New York starten.

In Zukunft, so haben sich die Serienchefs der Formel E und der WEC geeinigt, soll es keine Überschneidungen der beiden Rennserien mehr geben.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance / Hersteller, picture-alliance ; Hersteller

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