Formel E:Alle Teams, Alle Fahrer

Formel E: Technik

— 18.11.2016

Kampf der Konzepte

In der Formel E geht es um Effizienz. Die Hersteller erreichen die unterschiedlich. ABMS erklrt die verschiedenen Konzepte und ihre Vor- und Nachteile.

Zweiter Saisonsieg fr Sbastien Buemi (28) am vergangenen Wochenende in Marrakesch im zweiten Saisonrennen Renault gibt in der Formel E immer noch den Ton an. Das berrascht: Erstens, weil immer mehr Hersteller mitmischen. Zweitens, weil die meisten Teams inzwischen auf dasselbe Konzept wie Renault setzen.

Zur Erinnerung: In der Formel E ist die Leistung auf 200 Kilowatt (rund 270 PS) im Qualifying und 170 kW im Rennen (rund 230 PS) begrenzt. Die Teams drfen aber Motor, Getriebe und den Inverter, der den Gleichstrom aus der Batterie in den Wechselstrom fr den Motor umwandelt, selbst entwickeln. Das fhrt zu verschiedenen Konzepten.

Die Formel E begeistert die Fans und die Hersteller

Neun der zehn Mannschaften setzen auf nur einen Motor. Allein NEXTEV aus China verwendet zwei E-Antriebe und nur einen Gang. Der Vorteil ist, dass die zwei Motoren kleiner sind und besser verbaut werden knnen das senkt den Schwerpunkt, wei Gregor Gruber (28), der bei Schaeffler an der Entwicklung des Motors von Abt

Schaeffler Audi Sport federfhrend beteiligt ist. Es ist aber besser, man baut einen optimierten greren Motor. Das bedeutet insgesamt weniger Gewicht, denn man braucht viele Teile wie Gehuse und Lager nur einmal.

Aber selbst die Antriebe von Re-nault und Schaeffler unterscheiden sich: Renault setzt auf zwei Gnge, Schaeffler auf drei. Gruber: Das ermglicht uns mehr Setupvarianten, die fr die unterschiedlichen Strecken angepasst werden. Auerdem knnen wir den Motor kleiner machen, das spart Gewicht.

Trotzdem ist Renault derzeit vorn. Sbastien Buemis Erklrung: Jeder Schaltvorgang kostet Zeit, denn anders als in der Formel 1 verwenden wir kein Schnellschaltgetriebe. Auerdem wird whrend der Zeit des Runterschaltens keine Energie rekuperiert. Das sind zwar nur Wimpernschlge, kann am Ende aber den Unterschied machen.
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Die Unterschiede sind auf der Strecke sprbar: Beim Beschleunigen ist Re-nault eindeutig besser, wei Abt-Pilot Lucas di Grassi (32). In der Bildergalerie haben wir alle Fahrer und Teams mit Details zusammengetragen.

Formel E: Alle Fahrer, alle Teams


 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller; Getty Images , picture-alliance ; Hersteller

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