Formel E: Alle Autos, alle Fahrer

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Formel E: Vorschau Belin ePrix

— 20.05.2016

Deutsche wollen Highlights setzen

Die Formel E kommt nach Deutschland: Am Samstag rasen die Elektro-Flitzer mitten durch Berlin. Beim Heimspiel sind gleich drei Deutsche am Start.

Berlin war schon im Vorjahr Teil des Formel-E-Kalenders – aber dieses Jahr wird das Rennen noch spektakulärer: Denn 2016 wird in der Nähe des Alexanderplatzes gefahren! Die Strecke ist eigentlich aus der Not heraus geboren, weil auf dem Tempelhof Flüchtlinge untergebracht sind. Doch die neue, zwei Kilometer lange Strecke, begeistert die Fahrer.

Der neue Formel-E-Kurs in Berlin am Alexanderplatz

Als Tabellenführer reist Lucas di Grassi für das Abt-Schaeffler-Audi-Sport-Team an. Teamkollege Daniel Abt rangiert auf Rang zehn: „Mein Ziel ist ganz klar ein Platz auf dem Podium!“, sagt er zu ABMS. „Ich möchte vor allem weiter an meiner Performance im Qualifying arbeiten. Wir haben dort im Gegensatz zu allen anderen Serien nur eine einzige schnelle Runde zur Verfügung, in der alles passen muss“, erklärt er seinen Rückstand auf Di Grassi.

Von der Niederlage lässt er sich nicht unterkriegen: „Die Formel E macht einen riesigen Spaß. Ich habe Stadtkurse schon immer gemocht und kann jetzt sogar eine ganze Saison auf ihnen fahren. Was mir an den Autos und Rennen gut gefällt: In der Formel E geht es nicht nur ums Gas geben, bremsen und lenken, sondern man muss auch an den Energiehaushalt denken und clever fahren. Das ist sicherlich die größte Herausforderung.“

Formel E: Alle Autos, alle Fahrer

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In diesem Jahr dürfen die Hersteller erstmals auch eigene Motoren entwickeln. Nick Heidfeld, der für das indische Mahindra-Team startet, erklärt ABMS: „Es hat sich dadurch nichts grundlegendes geändert. Wir haben bei jetzt etwas mehr Drehmoment zur Verfügung, aber die Leistung im Quali und Rennen sind Reglement bedingt weiterhin limitiert.“ Auch für ihn steht fest: „Das Ziel für Berlin heißt das Podium!“

Nick Heidfeld will bei seinem Heimspiel überzeugen

Berlin ist das letzte Rennen vor dem Finale in London. Dementsprechend machen sich die Fahrer auch schon Gedanken über die Zukunft. Abt hat einen langfristigen Vertrag in der Tasche, Nick Heidfeld noch nicht: „Verhandlungen laufen momentan. Ich möchte auf jeden Fall mit der Sportwagen-WM und der Formel E wieder zweigleisig fahren und gehe vom jetzigen Punkt davon aus, dass ich nächste Saison wieder dabei sein werde.“

Mit dabei ist in Berlin übrigens auch René Rast: Der Deutsche absolviert für Team Aguri einen Gaststart - möglich geworden ist das, weil Stammpilot Antonio Felix da Costa mit der DTM am Wochenende in Österreich fährt.
Rast startet für Aguri: Dritter Deutscher fährt durch Berlin

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Audi, Picture-Alliance

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