Formel E

Formel E: Zwei neue Hersteller?

— 12.03.2016

Was planen Volvo und M-Tec?

Audi, Renault, DS Citroen, Mahindra und Venturi sind schon dabei, Jaguar kommt nächste Saison dazu. Nun interessieren sich weitere Hersteller für die Formel E.

Eine Formel-Rennserie nur mit Elektro-Motoren, die noch dazu auf Stadtkursen zu den Fans nach Hause kommt und bei denen die Zuschauer durch den Fanboost ins Renngeschehen integriert werden – das ist der moderne Rennsport. Und der scheint bei den Herstellern gut anzukommen.
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Jaguar steigt ab der kommenden Saison ein, übernimmt den Platz des Trulli-Rennstalls, der die Segel gestrichen hat: Mit der Entwicklung des eigenen Antriebs war die Mannschaft um den Ex-Formel-1-Fahrer Jarno Trulli überfordert. Jaguar verspricht mehr Erfolg, dank der Zusammenarbeit mit dem F1-Rennstall Williams.

Mit Beginn der dritten Saison steigt auch Jaguar ein

Und noch zwei weitere Hersteller zeigen offenbar Interesse an der Formel E. Zum einen Volvo. Volvos Marketing-Vizepräsident Alain Visser sagt: „Wir verfolgen die Serie genau und haben bereits tiefgründige Analysen gemacht, aber noch keine Entscheidung getroffen.“ Ein Einstieg schon für die im Herbst beginnende dritte Saison ist unwahrscheinlich: Dafür ist die Zeit zu knapp. Und Volvo muss erst einmal das Projekt in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft zum Laufen bringen.

Ebenfalls im Gespräch ist M-Tec Mugen, in den 90er Jahren in der Formel 1 als Hersteller mit kleinen Teams wie Ligier und Jordan siegreich – und nah am Honda-Konzern stehend. Zuletzt entwickelten die Japaner ein rein elektronisch betriebenes Motorrad. „Das Know-How von dort lässt sich auch in die Formel E transferieren“, heißt es aus dem M-Tec-Lager. Möglicher Partner wäre das Aguri-Team, das ebenfalls eine langjährige Partnerschaft mit Honda pflegt und das bislang noch die Vorjahresmotoren von Renault einsetzt.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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