Formula Student

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Formula Student: Hockenheimring

— 08.08.2012

Hier rast die Formel 1 von morgen

Die Formula Student ist ein Wettbewerb für Hochschüler aus aller Welt. Mit ihren selbst gebastelten Rennautos bretterten die Tüftler von morgen über den Hockenheimring. Der Sieg ging an ein Team der Uni Stuttgart.

(dpa/jkr) Aus der Bahn, hier brettern die Formel 1-Schrauber von morgen über die Piste! Mit ihrem selbst entwickelten Rennwagen haben Studenten der Universität Stuttgart den Konstruktionswettbewerb "Formula Student Germany" auf dem Hockenheimring (4. August 2012) gewonnen. Das Team sicherte sich den Sieg unter anderem durch Schnelligkeit, ein gelungenes Design und das Bestehen von Sicherheitstests. Beim Wettbewerb der Rennwagen mit Elektromotoren fuhr ein Team der niederländischen TU Delft an die Spitze. In diesem Jahr nahmen an dem Bastler-Wettkampf 108 Teams mit mehr als 3000 Studenten teil. Insgesamt gingen Tüftler und Schrauber aus 25 Ländern an den Start.

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Dank ihres geringen Gewichts beschleunigen die selbst gebastelten Rennwagen in unter vier Sekunden auf Tempo 100.

Beim Konstruktionswettbewerb "Formula Student" treten Hochschüler aus aller Welt an. Es geht um Schnelligkeit, Ingenieurskunst – aber auch um die richtige betriebswirtschaftliche Planung. Die "Formula Student" stammt aus den USA (ursprüngliche Bezeichnung: Formula SAE). Seit 2006 gibt es sie auch in Deutschland als Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des VDI (Verein Deutscher Ingenieure). Dabei fahren Rennwagen Marke Eigenbau in zwei verschiedenen Kategorien um die Wette: Verbrenner- und Elektroantrieb. In der Klasse der Verbrenner wird mit benzin- oder ethanolbetriebenen Viertakt-Ottomotoren gefahren. Der Hubraum ist auf maximal 610 Kubikzentimeter begrenzt. Die Motorradmotoren leisten um die 100 PS, geschaltet wird mit sequentiellen Getrieben. Die elektrischen Antriebe sind auf 85 kW Leistung begrenzt. Dank ihres geringen Gewichts (150 bis 350 kg) beschleunigen die selbst gebastelten Studi-Renner in unter vier Sekunden auf Tempo 100.

Hockenheim-Rennen der Formula-Student in der Bildergalerie

Erst müssen die Autos strenge Sicherheitstests bestehen, danach müssen die studentischen Teams in acht Einzeldisziplinen überzeugen. Aber nicht nur die Bestzeit zählt. Königsdisziplin ist das Engineering Design, also die Entscheidungen der studentischen Konstrukteure. Auch Kostenrahmen und Präsentation eines Businessplans werden bewertet. "Der Wettbewerb ist nur das Ende eines langen Prozesses", erklärt Tim Hannig, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins "Formula Student Germany", anlässlich des Hockenheim-Events. Die eigentliche Arbeit hätten die Studenten in den vergangenen acht bis zwölf Monaten in ihren Prototyp gesteckt.

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