Fornasari Racing Buggy

Fornasari Racing Buggy

— 16.06.2009

Das Mega-Monster

Buggy – das klingt nach kalifornischem Dünenhopping mit alter Käfer-Technik. Doch es geht auch anders. Fornasari hat in Italien einen Racing Buggy entworfen – mit Corvette-Motor und 600 PS.

Fornasari steht für extreme Umbauten und PS-Orgien. Doch die Italiener bauen auch eigene Fahrzeuge. Zuletzt haben sie mit dem 600RR optisch einen Porsche Cayenne mit einer Corvette gekreuzt. Jetzt dürfen sich auch Freunde der gepflegten Geländefahrt angesprochen fühlen. Mit dem Racing Buggy erobert Fornasari neues Terrain. Das Conceptcar sieht aus wie der Dakarsieger des Jahres 2035, das den Namen Monster-Buggy wirklich verdient. Die Italiener haben dem Racing Buggy extreme Kanten ins Blech gemeißelt, bis auf die Räder ist an diesem Gerät einfach alles eckig. Filigraner Kontrapunkt sind die eleganten Außenspiegel, die wie Fühler wirken.

Tempo 280 ist möglich

Kein Mondmobil der Nasa, sondern der Fornasari Racing Buggy von hinten.

Der Racing Buggy ist fett: 5,20 Meter lang, 2,15 Meter breit, 1,85 Meter hoch. Die Plattform nahm Fornasari vom 600RR, verkürzte den Radstand allerdings auf 3,25 Meter. Für den Einsatz in einem gewöhnlichen Parkhaus ist er trotzdem denkbar ungeeignet. Unter der Haube geht der Wahnsinn weiter. Dort sitzt der 6,0-Liter-V8 aus der Corvette, der 610 PS mobilisiert und 750 Newtonmeter Drehmoment bereit hält. Die Kraft wird über eine Visco-Kupplung an alle vier Räder verteilt, wobei im Normalfall 60 Prozent an die Hinterachse fließen. Dazwischen hängt eine Sechsgang-Automatik von ZF. Die Fahrleistungen sind abenteuerlich: In 3,8 Sekunden soll es auf Tempo 100 gehen, bei 280 km/h bremst die Elektronik den Racing Buggy ein. Fünf Personen sollen im Racing Buggy bequem reisen, wobei es nur zwei Türen für den Einstieg gibt. Die Passagiere sind umgeben von einem Gitterrohrkäfig und hochfesten Stählen, die das Gewicht bei erträglichen 1850 Kilo halten. Bleibt die Frage nach dem Preis. Die lässt Fornasari – ebenso wie die nach einem möglichen Serienfahrzeug – unbeantwortet.

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