Peter Ramsauer

Forschungsprogramm des Verkehrsministeriums

— 18.10.2012

Die Straße von morgen

Wir schreiben das Jahr 2030: Schallschutzwände reinigen die Luft, Autogewicht erzeugt Strom und Asphaltlöcher schließen sich selber. Das prophezeit die Studie "Straße im 21. Jahrhundert" des Bundesverkehrsministeriums.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat das Forschungsprogramm "Straße im 21. Jahrhundert" vorgestellt. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Straßenwesen erstellt und soll zahlreiche Innovationen bis 2030 als Standard im Straßenbau etablieren. Dazu bündelt das Programm bestehende Forschungsaktivitäten und gibt einen Zeitplan für die Umsetzung der Neuerungen vor.

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Verkehrsminister Ramsauer präsentierte in Berlin das Forschungsprogramm, das den Straßenbau der Zukunft fördern soll.

In einem ersten Schritt werden bis 2014 Konzepte und Machbarkeitsstudien erstellt, etwa zur Nutzung von recyceltem Asphalt oder zum Abbau von Abgasen durch Straßenbauwerke. Bis 2020 sollen zahlreiche Feldtests die Praxistauglichkeit der Maßnahmen nachweisen. Zum Beispiel ist ein Feldversuch zur optimalen Ausstattung mit Sensoren geplant. Diese könnten permanent Informationen zum Zustand von Straßen und Brücken liefern. Die flächendeckende Umsetzung folgt dann zehn Jahre später. 2030 sollen Straßen unter anderem aktiv die Assistenzsysteme in Autos unterstützen können und ihren Energiebedarf zu großen Teilen aus regenerativen Quellen decken.

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