Forstmaschinen: XXL-Baumschubser
— 04.12.2011Ein Monster sägt im Walde
Die reißen Bäume aus: Der Holzfäller im Karohemd hat ausgedient, heute regieren im Wald die Feller Buncher, Skidder und Forwarder. Nur Bahnhof verstanden? Halb so wild. Wir erklären die spektakulärsten Forstmaschinen.
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Nicht witzig: Die Mega-Baumhächsler schädigen Bodenstrukturen und Baumwurzeln. Doch um den weltweiten Bedarf am warmen Rohstoff zu decken, genügen keine Männer im Schrankwandformat mehr. Axt und Spaltkeil haben in unseren Wäldern längst ausgedient. Sechs- bis achträdrige Vollernter erledigen heute die wesentlichen Schritte des Baumfällens in einem Durchlauf. Der "Harvesterkopf" ist am Ende des zehn bis fünfzehn Meter langen Kranarms befestigt. In ihm sind eine Ketten- oder Kreissäge, Räder für den Vorschub sowie Messer für die Entastung integriert.XXL-Brandbekämpfer: Flughafenfeuerwehren
Hat der Harvesterkopf einen Baum in die Mangel genommen, krallt er sich fest, der Rest geschieht von allein. Verhackschnitzelt die Maschine den Baum sogar vor Ort, sprechen Profis vom "Hackschnitzelharvester". Das Endprodukt taugt zum Verheizen oder für die Spanplatten-Produktion. Bleibt der Baum an einem Stück, dann kommt der "Skidder" zum Einsatz. Ein XXL-Traktor mit Greifarm, der gleich mehrere Stämme greifen und zur Sammelstelle schleifen kann. Für den Transport innerhalb des Forstes ("Holzrücken") kommt der Forwarder zum Einsatz, legitimer Nachfolger der Rückepferde, die das unverarbeitete Gehölz einst zum nächsten Sägewerk schleppen mussten. Große Forwarder wie der John Deere 1910E rücken in einer Fuhre bis zu 19 Tonnen Holz. Den größten Rücker des US-Herstellers treibt ein 9-Liter-Turbodiesel-Aggregat an, das bei 1400 Umdrehungen bereits das maximale Drehmoment von 1100 Newtonmetern liefert. XXL-Forstmaschinen sehen Sie oben in der Bildergalerie!
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Kommentare zum Artikel (6)
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Wo diese Maschinen gefahren sind, wächst durch die extreme Verdichtung des Bodens über Jahrzente nichts mehr ! Wozu braucht der Mensch Maschinen? Weil wir faul geworden sind, angeblich immer schneller arbeiten müssen um die "Effizienz" zu steigern, uns damit aber wirtschaftlich gesehen selbst vernichten :-)
die Snake fehlt bei den Bildern.
Ansonsten nichts besonderes.
Zudem sind die Fahrzeuge von John Deere Kinderkram. Wenn schon, dann Valmet. Das ist für Männer :-)
Hallo Leute, schon Caesar hat 55 v.Chr. für seinen Brückenbau über den Rhein mal eben mit ca. 25.000 Mann in 10 Tagen einige Hektar Wald platt gemacht - nur um die Germanen ein bißchen zu erschrecken und nach 18 Tagen alles wieder abzureissen. Auch wenn das Ergebnis sich nicht wesentlich unterscheidet, ist mir die Forstwirtschaft mit der heutigen Technik doch lieber, Ihr Baumfreunde!!
... und wenn man dann die Spuren im Wald sieht, war`s bestimmt wieder so ein Mountainbiker ...
„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘