Freigabe für Segways

Freigabe für Segways

— 24.12.2007

Das Stehmobil kann kommen

Bisher durften die Stehmobile der Firma Segway auf deutschen Straßen nur mit einer Sondergenehmigung fahren. Jetzt fordern die Länder die bundesweite Zulassung des "Human Transporters".

Eine neue Form der Mobilität wird nach dem Willen der Bundesländer bald Einzug auf deutschen Geh- und Fahrradwegen halten. Der Bundesrat hat die Bundesregierung am Donnerstag (20. Dezember) augefordert, die Stehmobile der US-Firma Segway bundesweit zu genehmigen. Bisher durften die Einachser mit Elektroantrieb in einigen Bundesländern mit einer Ausnahmegenehmigung bewegt werden. Es reichte ein Mofa-Führerschein, um auf Gehwegen maximal sechs und auf Fahrradwegen bis zu 20 km/h schnell zu fahren. Das soll sich jetzt ändern. Künftig soll es die Freigabe für die Segways auf "bestimmten Flächen im öffentlichen Verkehrsraum" geben. Unter anderem verweisen die Länder darauf, dass der "Human Transporter" sich bei einem Pilotversuch der Polizei im Saarland bewährt habe. Eine Invasion der Segways auf deutschen Straßen ist wohl trotzdem nicht zu befürchten: Bei Preisen ab 7128 Euro für die Segway-Basis i2 wird die Zahl der Kunden überschaubar bleiben. Sparsam gibt sich das Stehmobil beim Verbrauch. Laut Segway Deutschland verbraucht die Litium-Ionen-Batterie des Vehikels auf 100 Kilometern Strom für 50 Cent. Mehr Informationen unter www.segway.de.

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