Fremdmarken unerwünscht — 19.06.2009
BMW maßregelt Mitarbeiter
Der bayerische Hersteller hat jetzt in seinen deutschen Werken Knöllchen verteilt - wer ein konzernfremdes Fabrikat fuhr, bekam einen Denkzettel hinter den Scheibenwischer geklebt.
Nicht alle Fremdfahrer wurden gemahnt
Es kamen aber auch einige davon: Wer zum Beispiel einen Volkswagen-Van vom Typ Sharan fuhr, entging dem Zettel-Attentat – denn es vergleichbares Modell ist im BMW-Programm vorläufig nicht vorhanden. Kein Erbarmen dagegen gab es für kompakte Modelle wie Golf oder Astra. Ausgeheckt wurde die Maßnahme im Einvernehmen mit Vertrieb, Personalabteilung und sogar dem Betriebsrat. Der Hersteller will mit der Kampagne einen Denkprozess anregen. Nach dem Motto: Wer sich keinen BMW leisten kann, soll doch Mini oder Rolls-Royce fahren...Kommentar verfassen


































Kommentare zum Artikel (9)
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macht doch so ziemlich jeder konzern.
aber was sollen opel und ford manager sagen...die werden sich nicht mondeo oder insignia fahren sondern eher a8, 7er etc.
Es Wurde aber auch vom Pressesprecher von BMW gesagt das es nur ein Denkanstoß sein soll und die Mitarbeiter mit keinen Sanktionen zu rechnen haben. Wenn dann schon richtig und vollständig berichten.
hm hm hm. man hört ja des öfteren hinter vorgehaltener hand dass der bmw konzern und scientology sich nicht ganz fremd sind... und fremdmarken vom firmenparkplatz zu entfernen kommt einem clearing stufe 4 schon ganz nah....
aber: bmw zahlt die brötchen, und bei den arbeitgebernebenkosten wäre es schon ein guter marketingansatz die eigenen modelle auf die strasse zu bringen. es gibt auch gebrauchte bmw und mini modelle.
Zitat: "Nach dem Motto: Wer sich keinen BMW leisten kann, soll doch Mini oder Rolls-Royce fahren..."
Die französische Königin Marie Antoinette soll auf die Vorhaltung, die Armen könnten sich nicht einmal mehr Brot leisten, geantwortet haben: »Dann sollen sie eben Kuchen essen!«
Wer bei BMW arbeitet, ist zwar garantiert nicht arm, aber ich find´s trotzdem unverschämt die Marke vorschreiben zu wollen. Müssen sich dann alle die bei Krauss-Maffei oder Heckler & Koch arbeiten einen Panzer bzw. ein Sturmgewehr kaufen?
Kann man von beiden Seiten sehen.
Einerseits hat BMW Recht, anderseit aber halt auch nicht.
Die Mitarbeiter bekommen zwar Rabatt, aber leider muss dieser ja "dank" der Gesetze, versteuert werden. Somit wird der Rabatt schon merklich kleiner. Und selbst ein Mini ist KEIN Schnäpchen. Nicht jeder BMW Mitarbeiter geht mit einigen Tausend Euro nach Hause, und somit hat auch nicht jeder Geld für einen neuen BMW.....
Da aber ganz sicher auch nicht 100% der Mitarbeiter vom Mercedes, Audi usw das jeweilige Fahrzeug fährt, wird sich das sicher ausgleichen ;)