Frühjahrsputz fürs Auto

— 11.04.2011

Der Winter-Dreck muss weg

AUTO BILD erklärt, wie der professionelle Aufbereiter ein Auto in sechs Schritten von der Dreckschleuder in ein Glanzstück verwandelt. Und wie Sie Ihr Auto selbst auf Vordermann bringen können.

Die Sonne kommt raus, der Frühling lässt sich nicht mehr lange bitten. Das heißt für Autobesitzer: Der ganze Winter-Dreck muss weg. AUTO BILD hat einem Fahrzeug-Aufbereiter bei der Arbeit über die Schulter geblickt. In der Bildergalerie oben sehen Sie, wie er dabei vorgeht. Die gute Nachricht: Ein Großteil der Arbeit ist auch für einen geschickten Hobby-Putzer keine Hürde. Ausnahme: die Motorwäsche. Das ist in erster Linie etwas für den Profi. Für Selbstwäscher gilt: Den Motor nur in einer SB-Waschbox mit Ölabscheider reinigen. Mit dem Dampfstrahler dabei ausreichenden Abstand einhalten, er gefährdet Elektrik und Dichtungen.

Mit Politur gegen leichte Kratzer

Schritt zwei: die Fahrzeugwäsche – mit den richtigen Produkten gelingt sie jedermann. Wichtig beim Umgang mit Schwamm und Bürste: immer auf Sauberkeit achten. Fällt ein Lappen in den Schmutz, gründlich auswaschen, sonst drohen Kratzer. Ist der Wagen oberflächlich sauber, geht es an Kratzer und Schrammen im Lack. Je nach Stärke kann der Autobesitzer Beschädigungen selbst entfernen. Dabei kommt es auf Geduld und sauberes Arbeiten an. Beim Entfernen von Kratzern ist weniger mehr – wer zu lange schleift, landet auf dem Blech. Anschließend wird der Lack auf Hochglanz gebracht. Mit einem Kombiprodukt aus Politur und Wachs erzielen Hobby-Putzer gute Ergebnisse. Vorsicht, Rost: Wer bei Lackschäden nicht sofort reagiert, riskiert teure Folgekosten.

Vorsicht mit Haushaltsreinigern

Im Innenraum kommt es auf Genauigkeit an. Ein staubfreies Cockpit erhalten Sie, wenn Sie beim Saugen zusätzlich einen Pinsel einsetzen. Gerade bei der Kunststoffpflege ist Vorsicht geboten. Wer Reiniger aus dem Haushalt verwendet, ohne sie auf Materialverträglichkeit zu prüfen, riskiert irreparable Schäden an Kunststoffen. Wir empfehlen Auto-Pflegeprodukte – was die kosten, erfahren Sie oben in der Bildergalerie. Beim Profi gibt es eine komplette Auto-Aufbereitung ab 299 Euro. Eine Liste von Betrieben finden Sie im Internet beim Bundesverband Fahrzeugaufbereitung (www.bfa-net.de) und beim Bundesverband für innovative Fahrzeugpflege (www.bvif.de). In der Bildergalerie erklären wir Schritt für Schritt, wie ein Profi bei der Fahrzeug-Aufbereitung arbeitet.

So bringt der Fahrzeug-Aufbereiter ein Auto auf Vordermann

Auto beim Fahrzeug-Aufbereiter Auto beim Fahrzeug-Aufbereiter Auto beim Fahrzeug-Aufbereiter
Autor:

Bendix Krohn

Fazit

Was der Profi kann, ist auch für einen geschickten Hobby-Putzer kein Problem. Mit etwas Zeit und den richtigen Produkten kommt jeder zu solch einem glänzenden Ergebnis, das Ganze dauert ein Wochenende. Und bitte nicht von den Kosten abschrecken lassen: Die Pflegemittel halten länger als nur einen Frühjahrsputz.

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