Führerschein-Debatte

Führerschein-Debatte

— 03.05.2007

Neulinge zur Nachsorge

Fahranfänger verursachen zu viele Unfälle mit Personenenschäden. Die CDU/CSU-Politiker wollen nun eine Nachschulungspflicht einführen.

Wegen der hohen Unfallquote von Fahranfängern sollen Führerschein-Neulinge künftig zur Nachschulung verpflichtet werden. Auf eine entsprechende gesetzliche Regelung drängt die Arbeitsgruppe Verkehr der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Laut Statistik sind im Schnitt 81.000 Fahranfänger in den ersten zwei Jahren ihrer Fahrpraxis in Unfälle mit Personenschäden verwickelt. Zwar lässt sich schon heute nach sechs Monaten die zweijährige Regel-Probezeit um ein Jahr verkürzen, indem man sich freiwillig einer Nachschulung (wie Sicherheitstraining, Beobachtungsfahrt) unterzieht. Doch machen von den jährlich rund 1,6 Millionen Führerscheinprüflingen im Schnitt nur 2000 von dieser Möglichkeit Gebrauch.

"Die hohen Unfallzahlen von Fahranfängern geben Anlass zu großer Sorge", sagt Unions-Verkehrsexperte Andreas Scheuer (CDU). "Deshalb muss im ersten Jahr des Führerscheinbesitzes für alle Fahranfänger ein verbindliches, ganztägiges Fahrsicherheitstraining vorgeschrieben werden." Sinnvoll wäre, diese Nachschulung mit Elementen von Spritspartrainings anzureichern. Bereits Anfang Januar hatten Verkehrsexperten in AUTO BILD gefordert, Fahranfänger zu Sicherheitstrainings zu verpflichten.

Was halten Sie davon? Sollten alle Fahranfänger zur Nachschulung? Machen Sie mit bei unserem Online-Voting (siehe Navigationsleiste).

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