Führerschein: Kosten

— 30.11.2011

Wie viel lässt sich sparen?

AUTO BILD-Praktikantin Yasmin Turk hat die Kosten für ihren Führerschein kalkuliert. Hier teilt sie ihre Erfahrungen mit und sagt uns, worauf man beim Antritt der Fahrausbildung achten sollte.



Im Sommer habe ich mein Abitur gemacht. Jetzt bin ich Praktikantin bei AUTO BILD. Fehlt eigentlich nur noch eins zum Glück – der Führerschein. Keine billige Sache, aber immerhin lassen sich die Kosten gut kalkulieren. Ich lande bei rund 1400 Euro (siehe Tabelle unten). Vorausgesetzt, ich brauche neben den zwölf Pflichtstunden nicht mehr als 20 weitere Fahrstunden. Folgende Fragen habe ich mir gestellt, um möglichst preiswert zu meiner Lizenz zum Lenken zu kommen.
Wie finde ich die beste Fahrschule?
Heute hat fast jede Fahrschule ihre Internetseite, dort lassen sich die Preise vergleichen. Aber Vorsicht – das billigste Angebot ist am Ende nicht unbedingt auch das preiswerteste. Für mich entscheidend: der gute Ruf. Freunde empfahlen mir die Team Fahrschule Nord (TFN) in Hamburg, denn sie hatten dort bereits ihren Schein zum fairen Preis machen können. Die Fahrschule verlangt etwa für die Sonderfahrten keinen Zuschlag.

Welche Kosten stehen fest, wie kann ich sparen? Die meisten Kosten, etwa Führerscheinantrag, TÜV-Gebühren und Nebenkosten (siehe Tabelle unten) stehen fest. Sparen kann ich jetzt nur noch, indem ich mit möglichst wenig Fahrstunden auskomme. Brauche ich beispielsweise fünf Stunden weniger als kalkuliert, spare ich 152,50 Euro. Doch wann ich zur praktischen Prüfung antreten kann, entscheidet allein mein Fahrlehrer. Mein Spartipp: vor der ersten Fahrstunde ein paar Mal auf einem Verkehrsübungsplatz trainieren. Das kostet zum Beispiel in Hamburg 9,50 Euro pro Stunde. Informationen dazu fand ich im Internet unter verkehrsuebungsplatz-info.de.
Wann kann man mit der Praxis beginnen?
Zunächst muss der Führerscheinantrag gestellt werden, das dauert etwa zwei Wochen. Sinnvoll ist es, vorher einige Theoriestunden zu absolvieren. Dann kennt man schon die wichtigsten Regeln, und die ersten Fahrten fallen leichter.

Theorieunterricht: Fahrlehrer Michel Möller erklärt mir die Vorfahrtsregeln.

Wie viele Fahrstunden brauche ich bis zur Prüfung?
Nach 14 Theoriestunden, zwölf Sonderfahrten (Dunkelfahrten, Fahrten auf Landstraße und Autobahn) und weiteren Fahrstunden wird es so weit sein. Zum Schluss werden die Gebühren für die Anmeldung zur Führerscheinprüfung (95 Euro) und die TÜV-Gebühren (84,97 Euro) fällig.
Was passiert, falls ich durch die Fahrprüfung rasseln sollte?

Das will ich nicht hoffen, denn das würde mich nicht nur Nerven kosten, sondern auch Geld. Die Anmeldegebühren (rund 180 Euro) würden noch mal fällig – und Kosten für die zusätzlich notwendigen Fahrstunden. Bundesweit trifft dieses Schicksal jeden vierten Prüfling.
Kosten für den Führerschein (Preise in Euro)
Führerscheinantrag 43,40
Lernmaterial 40,00
Grundbetrag 99,00
Vorstellung zur Theorieprüfung 15,00
TÜV-Gebühren Theorie 20,83
20 Fahrstunden (je 45 Minuten)* 20 x 30,50 = 610,00
12 Pflicht-Sonderfahrten (je 45 Minuten)* 12 x 30,50 = 366,00
Vorstellung zur Praxisprüfung 95,00
TÜV-Gebühren Praxis 84,97
Erste-Hilfe-Kurs 19,90
Sehtest 6,43
Summe 1400,53
* angenommene Anzahl; Kostenbeispiele für die Klasse B (Pkw) in Hamburg; alle Angaben ohne Gewähr


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