Führungswechsel bei Ford

Führungswechsel bei Ford

— 06.09.2006

Junior gibt ab

Bill Ford verliert seine Führungsposition. Der neue Boss im Konzern heißt Alan Mulally – Ex-Präsident des Flugzeugbauers Boeing.

Der schwer angeschlagene US-Autoriese Ford hat Alan Mulally (61), Ex-Präsident der Boeing-Verkehrsflugzeugsparte Boeing Commercial Airplanes, zum neuen Konzern-Chef ernannt. Damit gibt Bill Ford (49) die Führung des zweitgrößten amerikanischen Autobauers an Mulally ab. Der Urenkel des Firmengründers Henry Ford leitete das Unternehmen seit 2001, bleibt aber Verwaltungsratsvorsitzender. Ford hielt bislang beide Positionen in Personalunion.

Mulally hatte die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 Not leidende Verkehrsflugzeugsparte von Boeing auf Vordermann gebracht und dem Hauptkonkurrenten Airbus in jüngster Zeit wieder sehr stark zu schaffen gemacht. Ford erklärte, er wolle als Verwaltungsratsvorsitzender "extrem aktiv" bei der Ausrichtung des Unternehmens bleiben. Er werde täglich da sein und nicht ruhen, bis eine wohlhabende Zukunft der Gesellschaft gesichert sei. Ford will seinen Sanierungsplan für Nordamerika beschleunigen, nachdem es 2006 Milliardenverluste gegeben hatte.

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