Fünf neue Hyundai-Modelle

— 04.01.2008

Korea-Offensive

Ein Neuheiten-Feuerwerk soll Hyundai weiteres Wachstum garantieren. Die Koreaner schicken 2008 gleich fünf Neue an den Start – von Kleinstwagen über einen Transporter bis zum Nobel-SUV.

Mit einer offensiven Produktpolitik erhöht Hyundai 2008 die Schlagzahl: Segmentübergreifend sollen neue Modelle die erfolgsverwöhnten Koreaner das mittelmäßige Jahr 2007 vergessen lassen. Den Anfang bei den Pkw macht im März der i10. Der beerbt den in die Jahre gekommenen Atos und setzt dabei auf modernes und europäisches Design. Der 3,57 Meter kurze Stadtflitzer kommt zunächst mit einem 1,1-Liter-Benziner und 66 PS oder einem 1,1-Liter-Selbstzünder mit 75 PS. Erst Ende des Jahres folgt ein stärkerer Ottomotor, der aus 1,2 Litern Hubraum 80 PS holen soll. Noch wichtiger ist der Getz-Nachfolger i20 im B-Segment, der im Herbst auf dem Automobilsalon in Paris Premiere feiert. Hyundai splittet den in Europa designten Kleinwagen stärker und bringt zunächst einen Fünftürer, bevor 2009 ein sportlich gezeichneter Dreitürer folgt. Motorenseitig stehen drei Benziner mit 1,2-, 1,4- und 1,6-Liter Hubraum sowie zwei sparsame Common Rail-Diesel mit 1,4 und 1,6 Liter-Hubraum zur Auswahl.

Die Kombi-Version des i30 heißt cw und schluckt zwischen 415 und 1395 Liter Gepäck.

Die Kombi-Version des i30 heißt cw und schluckt zwischen 415 und 1395 Liter Gepäck.

Der Golf-Konkurrent i30 geht in die Verlängerung: Der i30cw genannte Kombi streckt sich auf 4,48 Meter, geht mit einem Ladevolumen zwischen 415 und 1395 Litern aber eher als Lifestyle-Laster denn als echtes Transport-Talent durch. Als Antrieb stehen zwei Benziner mit 1,6-Liter- und 2,0-Liter-Hubraum und zwei CRDi-Motoren mit 1,6-Liter und 2,0-Liter-Hubraum zur Verfügung. Marktstart ist im März 2008. Dann steigt auch die Leistung des 1,6-Liter-Benziners von 122 PS auf 126 PS. Wirklich neu beim i40 ist nur der Name. Unterm gelifteten Blechkleid versteckt sich der Sonata, der in Genf erstmals mit frischer Nomenklatur antritt. Die beiden Benziner (2,4-Liter-Vierzylinder und 3,3-Liter-V6) und der 2,0-Liter-CRDi werden hinsichtlich Leistung, Drehmoment und Verbrauch optimiert, der Innenraum mit neuen Materialien aufgewertet. Außerdem verlängern die Koreaner die Garantie gegen Durchrostung auf zehn Jahre. Der Kompaktvan Matrix wird ebenfalls überarbeitet und rollt ab August mit neuen Lampen und frischem Cockpit zu den Händlern.



Hinter dem ix55 verbirgt sich der Veracruz, der in den USA bereits seit 2006 verkauft wird. Der Siebensitzer ist mit 4,84 Metern Länge noch einmal größer als der Santa Fe (4,68 Meter) und läutet gleichzeitig das Ende des Offroaders Terracan ein. In Deutschland kommt der ix55 ab Dezember mit einem 240 PS starken Dreiliter-Diesel mit Common-Rail-Technik und Komplettausstattung. Die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsstufen-Automatik. Schon im Februar 2008 rollt der überarbeitete Transporter H-1 mit einem 2,5-Liter-Selbstzünder und 170 PS in die Schauräume, ESP ist künftig serienmäßig an Bord.

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