Fußball-WM 2010: Autozubehör

Fußball-WM 2018: Fanartikel fürs Auto

Weltmeisterliche Deko für den Korso

Auf unseren Straßen wird zur Fußball-WM 2018 wieder kräftig Flagge gezeigt. AUTO BILD erklärt was beim Anbringen der Fanartikel am Auto in Sachen Sicherheit und Kfz-Versicherung zu beachten gilt.

Autokorso zur Fußball-WM: Um aufzufallen werden die Autos mit möglichst viel Deko versehen.

Es geht wieder los: Mit der Fußball-WM 2018 verwandeln sich die schnöden Alltagsautos der Deutschen wieder in schwarz-rot-goldene Fanmobile. Die meisten Autofahrer drücken ihren Fangeist mit ein, zwei Fähnchen in der Seitenscheibe aus, echte WM-Euphoriker hingegen schöpfen aus dem Vollen und schmücken ihren Wagen mit allem, was der Markt hergibt. Die Liste ist lang: Zu den aktuell gefragtesten Gimmicks zählen neben den obligatorischen Fähnchen vor allem große Flaggen, die über die Motorhaube gespannt werden sowie Überzieher für die Außenspiegel. Wer es richtig Ernst meint, zieht seinen Rädern noch "Socken" in den Landesfarben über und versieht seine Scheibenwischer mit bunten Blenden. Das Finish für den ultimativen WM-Look bringen Aufkleber, Kennzeichenhalter und Fanflosse.
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Spiegelüberzieher

Autoaufkleber

Autofahne

Scheibenwischer-Blenden

Kennzeichenhalter

Sonnenblenden

Motorhauben-Überzug

Magnetflagge

Fan-Flosse

Rad-Socken

Kopfstützenüberzug

WM-Fanartikel fürs Auto: Darauf sollte man achten

Die meisten Fanartikel für die Fußball-WM 2018 sind kinderleicht am Auto anzubringen: einfach anklemmen, kleben, überziehen oder magnetisch befestigen. Doch dabei sollten Autofahrer ein paar Dinge im Blick behalten: Die WM-Verkleidung darf keine Sensoren verdecken, dann arbeiten die Assistenzsysteme nicht mehr zuverlässig. Außerdem ist es untersagt, Beleuchtungselemente zu verhüllen. Wer also integrierte Blinker in den Außenspiegeln hat, muss auf die Überzieher verzichten.

Sicherheitsrisiken durch WM-Fanartikel am Auto?

Wer sein Auto zur Fußball-WM 2018 in eine fahrende Fan-Hochburg verwandeln will, sollte dabei vor allem auf die Sicherheit achten. Denn die Gegenstände können sich vom Auto lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefärden. Gerade die beliebten Autoflaggen, die in die Seitenscheiben geklemmt werden, sind mit Vorsicht zu genießen. Laut TÜV Rheinland halten sie nur Geschwindigkeiten bis etwa 60 km/h problemlos stand. Im schlimmsten Fall können sie abbrechen oder sich lösen, auf andere Fahrzeuge geweht werden und den Fahrern die Sicht versperren. Ähnliches gilt für die Motorhauben-Überzieher: Hier ist auf einen straffen Sitz zu achten, damit der Wind sie nicht herunterwehen kann. Allgemein rät der TÜV Rheinland die Fanartikel vor Autobahnfahrten zu entfernen. Auch beim Schmücken des Innenraums sollten Autofahrer Vorsicht walten lassen: Herabfallende oder sich lösende Gegenstände können den Fahrer erschrecken.

WM-Flaggen am Auto: Versicherungsschutz und Mehrverbrauch

Besonders beliebt sind auch in diesem Jahr wieder die Autoflaggen für die Seitenscheiben. Verursacht das Fähnchen aber Schäden, weil es sich zum Beispiel während der Fahrt löst und ein fremdes Auto beschädigt, zahlt die Kfz-Versicherung nicht. Der Grund: Die Fahnen sind nicht vom TÜV zugelassen. Ähnliches gilt, wenn das Auto geknackt wird. Die Flaggen in den Seitenscheiben machen es Autodieben leicht, in den Wagen einzubrechen. Neben dem eingeschränkten Versicherungsschutz können die Autoflaggen auch Auswirkungen auf den Spritverbrauch haben. Denn so unscheinbar die kleinen Fähnchen aussehen, bedeuten sie einen zusätzlichen Luftwiderstand. Und der ist nicht unerheblich: Gerade Autos mit kleineren Motoren tun sich schwer mit dem zusätzlichen Kraftaufwand. Da kann die harmlose Fanflagge auf 100 Kilometern schnell mal einen halben Liter Mehrverbrauch bedeuten.

Autor: Lena Reuß

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