Rote Fußgängerampel

Fußgängerampeln in Berlin

— 10.09.2012

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Erst muss man lange warten, dann muss es oft schnell gehen – und gut aufpassen muss man auch. Fußgänger haben es in Berlin an Ampeln schwer, hat der Umweltverband BUND festgestellt.

Berlin hat zu viele fußgängerfeindliche Ampeln. Das kritisiert der Umweltverband BUND. Problematisch seien teils lange Wartezeiten (bis zu vier Minuten), kurze Grünphasen (drei Sekunden) und Gefährdung durch rechtsabbiegende Autofahrer. Der Landesverband in der Hauptstadt hatte Berliner Bürger aufgefordert, Problemfälle zu melden und 256 Hinweise erhalten. Zudem stellte er eigene Recherchen an. Größtes Ärgernis in den Augen der Berliner ist demnach die Kreuzung Frankfurter Allee/Jungstraße/Voigtstraße im Bezirk Friedrichshain, wo Fußgängern auf der Mittelinsel ein zweites Mal zwei Minuten Wartezeit drohen.

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Die Umweltschützer kritisierten außerdem die neue Fußverkehrsstrategie des Berliner Senats. Maßnahmen wie Count-down-Ampeln, Rot-Blink-Phasen und Grün-Blink-Phasen für Fußgänger seien nicht zielführend. Als Lösung fordert der BUND unter anderem mehr verkehrsabhängige Ampeln und einen teilweisen Verzicht auf grüne Wellen.

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