1. Geld zurücklegen
Selbst beim Kauf eines technisch guten Autos mit frischer TÜV-Plakette ist immer mit weiteren Investitionen zu rechnen. Besonders bei billigen Autos, die selten nach Herstellervorschrift gewartet wurden. Also: Rund ein Drittel des Kaufpreises für Reparaturen zurücklegen.
2. Zeit nehmen
Nicht von drängelnden Verkäufern hetzen lassen. "Heute wollen noch drei Leute kommen, Sie müssen sich sofort entscheiden." Sind Sie sich nicht ganz sicher, lassen Sie das Auto stehen – das einzigartige Schnäppchen gibt es nicht. Schauen Sie sich mehrere Autos an, vergleichen Sie.
3. Auch Mauerblümchen ansehen
Ruhig mal über den automobilen Tellerrand hinausschauen. Hersteller wie VW, Opel und Ford kennt jeder, entsprechend gefragt und teuer sind Autos dieser Marken. Ein Blick auf das ungeliebte Mauerblümchen in der letzten Reihe auf dem Händlerhof kann lohnen.
4. Der Zustand zählt
Goldene Regel: Das bessere Auto ist der bessere Kauf. Das gilt besonders bei Autos der 1000-Euro-Klasse, bei denen oft Reparaturstau herrscht. Deshalb vor dem Kauf klären: Hat sich der Vorbesitzer um die Wartung gekümmert, sind wichtige Verschleißteile erneuert?
5. Auf Luxus verzichten
Was nicht dran ist, kann nicht kaputtgehen. Nach diesem Motto bewusst auf kapriziöse Technik und überflüssigen Luxus verzichten. Lieber eine Limousine als ein Cabrio mit elektrohydraulischem Verdeck kaufen, ein Allradler mit Turbolader und Intercooler muss es auch nicht unbedingt sein.
6. Experten mitnehmen
Bei den Billigheimern ist die Gefahr besonders groß, eine verschlissene Möhre zu kaufen. Also jemanden mitnehmen, der sich mit alten Autos auskennt. Oder zu einer freien Werkstatt fahren und freundlich vorsprechen. Lieber 20 Euro in die Kaffeekasse geben als Schrott kaufen.
7. In Lokalblätter schauen
Klare Sache: Die Autobörsen im Internet sind erste Wahl für eine schnelle und effiziente Recherche. Doch Opas scheckheftgepflegter Golf II mit 63.000 Kilometern und zwei Jahren TÜV für 750 Euro ist vielleicht eher im Anzeigenteil der Lokalzeitung zu finden als im Internet.
8. Über Folgekosten informieren
Vor dem Kauf über die Folgekosten nachdenken: Was kosten Verschleißteile im Zubehörhandel, wie teuer kommen Steuer und Versicherung? Lässt sich das Auto auf eine günstigere Abgasnorm umrüsten? Beim Autoverwerter nachfragen, ob Ersatzteile vorrätig sind.