Autobahn A 31 bei Papenburg mit Windrädern

Gefahr durch Windräder an Straßen

— 21.05.2014

Mehr Abstand gefordert

Sachsen will künftig den Abstand von Windrädern zu Hauptverkehrswegen vergrößern. Hintergrund: Die Gefahr von abstürzenden Eisplatten sei zu groß.

Sachsen will im Bundesrat einen Antrag einreichen, wonach neu geplante Windräder künftig in einem größeren Abstand zu Autobahnen und Bundesstraßen errichtet werden sollen. Die Gefahr durch herabfallende Eisplatten sei sonst zu hoch. In seinem Gesetzentwurf schlägt das Land daher vor, den Neubau von Windenergieanlagen an Autobahnen und Bundesstraßen künftig nur dann zu genehmigen, wenn sie mit technischen Vorkehrungen gegen Eisabwurf ausgestattet sind und eine Mindestentfernung von 150 Metern zur Fahrbahn einhalten. Windräder mit einer Höhe von mehr als 150 Metern sollen eine Entfernung von mindestens ihrer Gesamthöhe zum äußeren Fahrbahnrand einhalten. Bisher gilt für Windräder ein Sicherheitsabstand von 100 Metern an Autobahnen und 40 Metern an Bundesstraßen. Außerdem seien die Windräder auch im Brandfall oder bei statischen Risiken zu nah an den Straßen, erklärt Sachsen in seinem Entwurf. Die Vorlage wird in der Plenarsitzung am 23. Mai 2014 vorgestellt und anschließend den Ausschüssen zur Beratung überwiesen.

Stichworte:

Verkehrssicherheit

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.