Geiger GTS

Geiger GTS

— 25.09.2009

Münchnerin mit Waffenscheinpflicht

Schlanker, perlmuttweißer Körper, tiefschwarze Leichtmetallfelgen und überbreite Hochleitungsgummis. Karl Geiger hat aus der aktuellen Corvette ZR1 eine echte Waffe geschmiedet, mit 710 PS bei 6600 Touren.

Die Neue kommt nicht in schreiendem Orange oder Giftgrün daher, sondern in Perlmuttweiß. Das ist schön angenehm fürs Auge. Netter oder leiser ist die jüngste Kreation von Karl Geiger deshalb aber nicht. 710 PS bei 6600 Umdrehungen leistet die Geiger GTS. 910 Nm Drehmoment stemmt ihr Aggregat bei nur 4200 Touren auf die Welle. 3,6 Sekunden dauert der Sturm von 0 auf 100. 342 km/h Spitze sind drin. Karl Geiger hat mit der Geiger GTS auf Basis der Corvette ZR1 eine echte Waffe geschmiedet. Eine andere Übersetzung des Verdichters, geänderte Motorsoftware, eine neue Nockenwelle und Fächerkrümmer sind Schuld. Damit die GTS ihre Spur hält, bekommt sie OZ-19-Zöller mit 285er Schlappen vorne und 20-Zöller mit 345er Gummis hinten. Die Front hat jetzt einen breiten Lufteinlass, das Heck einen Diffusor. Nebel- und Rückleuchten basieren auf LED-Technik.

Auf der IAA 2009 fand die Weltpremiere statt

Schickes Äußeres, Böses unter der Haube: Die Geiger GTS ist mit Sicherheit nichts für schwache Nerven.

Auf der 63. IAA in Frankfurt feierte die Geiger GTS ihre Weltpremiere. Ein explosives Geschoss, das allerdings schon auf einem Supersportler basiert. Die serienmäßige Corvette ZR1 hat einen 6,2-Liter-Small-Block-V8 mit Kompressor unter der Haube. Der setzt das Triebwerk unter bis zu 0,72 bar Ladedruck. 647 PS und 823 Nm Drehmoment stehen im Lastenheft der wilden Amerikanerin. Eine Hochleistungsbremsanlage mit Karbon-Keramik-Scheiben und ein elektronisch gesteuertes Fahrwerk sorgen für Kontrollierbarkeit. Motorhaube, Dach, Schweller, Kotflügel und Frontspoiler bestehen aus Karbon. Mit ungefähr 136.000 Euro schlägt die Serien-ZR1 je nach momentaner Verfügbarkeit zu Buche. Karl Geiger holt sie nach Deutschland. Und baut sie auf Wunsch zur Geiger GTS auf. Deren Preis schätzt der Meister auf zirka 175.000 Euro.

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