Gelände-Fahrschule (9. Teil)

Gelände-Fahrschule (9. Teil) Gelände-Fahrschule (9. Teil)

Gelände-Fahrschule (9. Teil)

— 22.10.2003

Spuren im Schnee

Mit dem Geländewagen die ersten Spuren in eine unberührte Winterlandschaft zu ziehen – ein Erlebnis. Und mit etwas Vorbereitung ein Vergnügen ohne Reue.

Mit Allrad und spielerischer Leichtigkeit

Es ist in jedem Jahr das Gleiche: Ebenso überraschend wie Weihnachten kommt der Winter über Nacht. Und der erste Kälteeinbruch mit Eis und Schnee sorgt für Rutschpartien. Wer sich davon überraschen lässt, ist selber schuld. Deshalb sollte man sich schon jetzt auf die winterlichen Verhältnisse vorbereiten.

Besonders bei Glätte ist der Allradantrieb eine feine Sache: Wo Autos mit Zweiradantrieb schon an der geringsten Steigung mit durchdrehenden Rädern hängen bleiben, da geben wir einfach Gas und die Sache ist geritzt! Doch gerade in dieser spielerischen Leichtigkeit lauert eine Gefahr.

Während bergauf der Allradantrieb ein überlegenes Antriebskonzept darstellt, schwindet bergab der Vorteil Rapide – schließlich bremst jedes Auto mit allen Rädern. Auf der sicheren Seite sind deshalb nur die Allradautos mit Winterreifen. Auch in der kalten Jahreszeit gilt die Geländeregel: Nur die für den entsprechenden Untergrund geeigneten Reifen sind in der Lage, Vortriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte optimal zu übertragen.

Gefährliche Stellen unter weißer Pracht

Eine winterliche Geländetour ist für alle Fahrer von Allradlern eine verlockende Herausforderung. Doch Vorsicht! Unter der unberührten, glatten Schneeschicht verbergen sich oft Hindernisse, die schnell einen Geländeausflug jäh beenden können. Vom Baumstamm bis zum verwehten Graben verhüllt die weiße Pracht viele gefährliche Stellen.

Da hilft nur eins: Augen auf. Der erfahrene Geländefahrer meidet Stellen, an denen die Schneeoberfläche nicht ganz eben ist. Da besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter der weißen Pracht unliebsame Überraschungen verbergen. Für besonderen Nervenkitzel sorgen steile Bergabpassagen auf Schnee. Gerade auf extrem glattem Untergrund muss langsam und mit der größtmöglichen Unterstützung durch die Bremswirkung des Motors gefahren werden.

Ein Tritt auf das Bremspedal würde ohne ABS ein seitliches Ausbrechen des Autos provozieren – mit ABS ist die Bremswirkung im starken Gefälle auf Tiefschnee gleich null. Wer dann auch noch die richtige Ausrüstung für winterliche Fahrfreuden im Offroader hat, für den verlieren eiskalte Rutschpartien ihren Schrecken.

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