Gemballa Mirage GT — autobild.de — 02.10.2007
Schwäbische Fata Morgana
Szene-Kenner asoziieren mit der Marke Gemballa eine sich ballende Faust. Mit eben dieser poltert der Porsche-Veredeler aus dem oberschwäbischen Leonberg in der Nähe von Stuttgart auf den Tisch. Ganz nach der Devise: "Zeigen, wo der Hammer hängt".
Der Porsche Carrera GT zählt zu den exklusivsten Sportwagen der Welt. Porsche- Spezialist Gemballa setzt mit einer elitären Evolutionsstufe den Individualitäts-
Faktor auf ein Höchstmaß.
Faktor auf ein Höchstmaß.
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Technisch verfeinern die Gemballa-Ingenieure den GT mit einer komplett neuen Auspuffanlage, die anstatt der serienmäßig zwei nun über vier Endrohre verfügt. Optisch und im Klang ein weiteres Highlight. An Front und Heck erhält der Supersportler Gemballa-Optik in Form neuer Schürzen, die außerdem die Aerodynamik des Wagens in puncto Abtrieb und Fahrstabilität verbessern. Die visuellen Änderungen firmieren unter der Bezeichung Gemballa Aero-Concept und beinhalten zusätzlich zum famosen Heckspoiler und den modifizierten Seitenschwellern neue vordere Seitenteile. Mit diversen Kühlöffnungen und einem Luftleitsystem versehen, erhält das V10-Triebwerk so die nötige Frischluft. Sämtliche Teile der neuen Außenhaut sind aus hochfestem und superleichtem Carbon, das auch im Innenraum des Mirage zum Einsatz kommt: Mittelkonsole und Türverkleidungen sind nämlich ebenfalls aus der exklusiven Faser.
Den Kontakt zum Asphalt stellen Gemballa-High-Tech-Räder (aus Vollmaterial gefräst) in den Dimensionen 19 und 20 Zoll her. An der Vorderachse kommen Reifen der Größe 265/35-R19, 335/30-R20 an der Hinterachse zum Einsatz. Kleine Bombe zum Schluss: Gemballa plant eine weitere Ausbaustufe für das V10-Triebwerk; 800 PS sollen dann für noch spektakuläreres Fortkommen sorgen.