General Motors auf der Detroit Auto Show 2003

General Motors auf der Detroit Auto Show 2003 General Motors auf der Detroit Auto Show 2003

General Motors auf der Detroit Auto Show

— 07.01.2003

Vier beeindruckende Konzepte

GM präsentiert in Detroit aufregende Blechträume von Buick, Chevrolet und Pontiac. Wirklich nur als Studien?

Eleganter Sechssitzer mit Allradantrieb

Neben einer Reihe neuer Serienmodelle präsentiert General Motors (GM) bei der Automesse des Jahres in Detroit auch vier Studien der drei amerikanischen Konzern-Marken Buick, Chevrolet und Pontiac.

Als Skulptur mit eleganten fließenden Linien entwarfen die Designer den Buick Centieme, mit dem die Marke ihren 100. Geburtstag feiert. Zielgruppe der Studie, die sich als Mischung aus Limousine und leichtem Geländewagen versteht, ist die amerikanische Familie, die bei ihren Reisen weder auf Platz noch auf Komfort verzichten möchte.

Sechs Passagiere finden im Inneren des Viertürers, der bei Stile Bertone in Italien aufgebaut wurde, auf jeweils zwei Einzelsitzen in drei Reihen Platz. Unter der Haube arbeitet ein quer eingebauter 3,6-Liter-V6-Motor, der dank zweier Turbolader rund 400 PS/294 kW leistet und ein maximales Drehmoment von rund 550 Nm bietet. Auf die Straße übertragen wird die Kraft vom innovativen GM "Versatrac"-Allradsystem, einer Vierstufen-Automatik und 20-Zoll-Rädern.

Sportliche Limousine mit 430 PS

Eine schon auf den ersten Blick kraftvolle Sportlimousine in der Tradition der früheren "Muscle Cars" von Chevrolet ist die Studie eines neuen Chevy SS. Das Super Sport-Signet verdient sich der Prototyp nicht nur durch sein Design mit ausgeprägten Wölbungen über den vorn 21 Zoll (Reifen: 255/45 R21), hinten sogar 22 Zoll (Reifen: 275/45 R 22) großen Rädern, der langgestreckten Motorhaube und der sportlich abfallenden Dachlinie, die in einer Abrisskante mit vier runden Rückleuchten endet.

Auch unter dem Blech wird der SS, der mit diesem Kürzel in Deutschland mit Sicherheit Schwierigkeiten kriegen würde, seinem Anspruch gerecht: Der so genannte "Small Block-V8" aus Leichtmetall hat hier sechs Liter Hubraum und ist gut für 430 PS/316 kW Leistung und 595 Nm Drehmoment, die auf die selbstverständlich per elektronischer Traktionskontrolle gebändigten Hinterräder los gelassen werden.

Mit Hilfe einstellbarer Stoßdämpfer kann der Fahrer die Aufhängung selbst abstimmen: Komfortabel für den Familienausflug, sportlich hart für die Runde auf der Rennstrecke.

Athletischer GT mit vier Sitzplätzen

Als durchtrainierter Athlet mit schlanken Linien und mitreißenden Fahrleistungen prä-sentiert sich die Studie Pontiac G6. Der viertürige Grand Tourisme kauert förmlich auf der Straße, seine keilförmige Karosserie macht so schon optisch auf die exzellenten Fahreigenschaften aufmerksam. Langer Radstand und kurze Karosserieüberhänge sorgen außerdem für viel Platz im Innenraum. Um das Vorankommen kümmert sich ein aufgeladener V6-Motor, der aus 3,5 Litern Hubraum 285/210 kW und 376 Nm Drehmoment schöpft.

Schon seit fast 50 Jahren bestimmen die großen Pickup-Trucks von Chevrolet die Entwicklungsrichtung dieser typisch amerikanischen Fahrzeuggattung entscheidend mit. Diese Tradition setzt die Studie Chevrolet Cheyenne jetzt fort.

Der Prototyp besitzt erstmals ein Chassis aus extrudierten Aluminium Strangprofilen und eine unabhängige Radaufhängung auch hinten. Dadurch konnte die Ladefläche deutlich abgesenkt werden, was den Zugang einfacher macht. Den gleichen Zweck verfolgen zwei Ladeklappen seitlich direkt hinter der Kabine. Unter der mächtigen, vorn angeschlagenen Motorhaube findet sich natürlich ein Vortec-V8, der dank Aufladung satte 500 PS/367 kW und 800 Nm Drehmoment aus seinen sechs Litern Hubraum entlässt.

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