GM-Zentrale in Detroit

General Motors: Defekte Zündschlösser

— 07.04.2015

GM entschädigt Angehörige

Angehörige von mindestens 80 Opfern, die durch defekte Zündschlösser ums Leben gekommen sind, will General Motors jetzt entschädigen.

(dpa/sb) General Motors (GM) wird Angehörige von mindestens 80 Opfern entschädigen, die durch defekte Zündschlösser ums Leben gekommen sind. Das ergibt sich aus einer am Montag (6. April 2015) veröffentlichten Statistik des von der Opel-Mutter beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg. Die Zahl der nicht tödlich verunglückten Verletzten, für die GM Entschädigungen zahlen wird, nahm von 141 auf 148 zu.
Verschleierungsvorwürfe gegen GM

Der größte US-Autohersteller hat wegen der fehlerhaften Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die "Aus"-Position springen können, Millionen von Wagen zurückrufen müssen und einen mehrere Hundert Millionen Dollar schweren Entschädigungsfonds eingerichtet. Wie aus Kundenbeschwerden hervorgeht, haben Fahrer bereits 1997 auf das Problem hingewiesen. Bislang hatte es so ausgesehen, dass das Problem bei General Motors seit 2002 bekannt war. Insgesamt gingen bei dem Opel-Mutterkonzern bis zum Fristende am 31. Januar Forderungen für 4342 Todes- und Verletzungsopfer ein. 1246 Fälle werden noch geprüft.
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