Mit seiner jüngsten Studie zeigt Renault beim 78. Genfer Salon einen Ausblick auf die kommende Coupé-Version des Mégane. Highlights sind die längs geteilten Flügeltüren.
Die Türen entfalten sich "wie die Flügel einer Libelle", drinnen wartet eine "futuristische Sitzlandschaft", die Zentralverriegelung lässt sich per Handy bedienen – das Mégane Coupé Concept hat einiges an netten Details zu bieten. Und das sollte es auch, immerhin will Renault mit der auf dem
78. Genfer Salon präsentierten Studie einen "Blick in die Zukunft" wagen – und dezent darauf hinweisen, dass tatsächlich ein sportlich-flacher Mégane in der Pipeline ist. Der ganze Wagen strotzt vor innovativen Ideen und Hightech-Materialien. Die hinten über einen Kohlefaserarm angeschlagenen Flügeltüren öffnen zweigeteilt (unten und oben) und verleihen dem Wagen die tierische Optik eines Maikäfers kurz vorm Abheben. Oder eben die grazile Anmut einer Libelle, wenn es Renault so will.
Stämmiger Auftritt: Unter der futuristischen Hülle des Mégane Coupé Concept arbeitet ein Zweiliter-Benziner mit 200 PS.
Weiter geht's im Innenraum: Die Vordersitze sind asymmetrisch gestaltet, die Mittelkonsole reicht bis in den Fond, und die Instrumentierung "orientiert sich an Pilotenuhren", berichtet der Hersteller stolz. Unter der Haube des kreativen Franzosen geht ein aufgeladener Zweiliter-Benziner mit 200
PS und 280
Newtonmeter Drehmoment ans Werk. Er soll das Mégane Coupé Concept in 7,2 Sekunden bis Tempo 100 beschleunigen und dabei 154 Gramm CO2 auf 100 Kilometer in die Luft blasen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe an die Vorderräder. Die sind ebenso wie die Hinterräder 21 Zoll groß und geben dem kompakten Coupé einen stämmigen Auftritt.
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