Genf-Premieren Infiniti G/FX/EX

Infiniti G37 Coupé Infiniti G37 Limousine

Genf-Premieren Infiniti G/FX/EX

— 27.02.2008

Willkommen im Club

Nissan legt mit Infiniti nach: Die Edelmarke soll sich ab 2009 in der europäischen Oberklasse etablieren. Auf dem Genfer Salon 2008 stehen die Baureihen G37, EX37 und FX37.

Mit Infiniti kommt eine neue Marke zu uns. In den USA oder im Nahen Osten ist der Nissan-Ableger zwar schon ein alter Hut – doch gerade deshalb gibt es auf dem 78. Genfer Salon (6. bis 16. März 2008) gleich drei ausgereifte Europa-Premieren zu sehen. Der FX37 ("halb Coupé, halb SUV") gilt sogar als Weltpremiere, weshalb der Hersteller bis zur Enthüllung noch mit Fotos und Infos geizt. Als doppeltes Lottchen kommt der G37. Er rollt Anfang 2009 als viertürige Limousine oder als zweitüriger 2+2-Sitzer auf den Markt. Das Design bleibt dabei uramerikanisch: Kurze Überhänge, rundliche Formen, ordentlich Chrom. Auch bei der Ausstattung gibt sich Infiniti keine Blöße. Sechs Airbags, eine sogenannte Pop-up-Motorhaube, die die Verletzungsgefahr mit Fußgängern mindern soll, Nebelscheinwerfer, Xenon-Licht, Tempomat, Bluetooth fürs Telefon, Sechsfach-CD-Wechsler, Parksensoren vorn und hinten, Lederausstattung – alles drin, alles dran, und zwar serienmäßig.

Nur ein Benziner, Diesel Fehlanzeige

Alles drin, alles dran: Der Infiniti G37 ist nahezu komplett ausgestattet.

Für Schwung sorgt ein 3,7-Liter-V6, der es auf 310 PS und rund 350 Newtonmeter Drehmoment bringt. Einen Dieselmotor gibt es vorerst nicht. Die Kraft wird manuell über ein Sechsgang-Getriebe oder eine Automatik mit sieben Schaltstufen an alle vier Räder übertragen. Beide G37-Varianten haben einen 2,85 Meter langen Radstand, wobei das Coupé zehn Zentimeter kürzer ausfällt. Das Fahrwerk wird für die europäischen Kunden grundlegend überarbeitet, für das Sport-Modell ist eine aktive Allradradlenkung erhältlich. Sie soll durch variable Lenkübersetzung vorne und durch eine von Lenkbetätigung und Fahrgeschwindigkeit abhängige Anpassung der Hinterachsgeometrie zur Verbesserung des Fahrverhaltens beitragen. Ebenfalls auf Wunsch liefern die Japaner 19-Zoll-Räder statt der serienüblichen 18-Zöller.

EX37: komplettes Crossover-Coupé

Kein SUV, sondern ein Crossover-Coupé soll der Infinity EX37 sein.

Auf gleicher technischer Basis und mit identischem Motor rollt der EX37 zu den Händlern. Das laut Infiniti "erste Crossover-Coupé der Welt" kommt mit gestreckter Motorhaube und kurzen Überhängen, die Dachlinie verjüngt sich stark. Auch hier werden alle vier Räder angetrieben, auf Wunsch über eine Siebengang-Automatik mit manueller Schaltgasse. Zur Serienausstattung gehören getönte Scheiben, ein Audiosystem mit sechsfach CD-Wechsler und sieben Lautsprechern, Bluetooth-Handy-Anschluss, Tempomat, höhenverstellbare Sitze, ein automatisch abblendender Rückspiegel, Einparksensoren vorne und hinten, automatische Scheinwerfer und Scheibenwischer, 18-Zoll-Alus, sechs Airbags und integrierte Nebelscheinwerfer. Im Lederlenkrad sind die Bedienelemente für Audiosystem, Tempomat und Handy angeordnet. Eine laut Infiniti einmalige Option ist der sogenannte "Around View Monitor": Das System erfasst mit vorne, hinten und seitlich am EX37 montierten Kleinkameras potenzielle Hindernisse und soll im Zusammenspiel mit der Rückfahrkamera das Einparken erleichtern. Bleibt die Frage, ob Infiniti auch beim Preis Premium ist. Vielleicht gibt's die Antwort bereits auf dem Genfer Salon 2008.

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