Genfer Autosalon 2013: Die Sportler
— 05.03.2013Aus Supersportlern werden Hypercars
Ein Lamborghini für 3,6 Millionen Euro. Ein Ferrari mit knapp 1000 PS. In Genf werden aus Supersportlern Hypercars. Hier sind die Asphaltraketen.
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Video: Sportwagen in Genf 2013
Die neuen Supersportler
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Unverkäuflich ist die neue Studie der VW-Tochter Giugiaro: Auf Basis des Audi R8 zeigen die Italiener den Parcour, eine Mischung aus Sportwagen und SUV. Der extravagante Mix steht auf dicken 22-Zoll-Rädern. Spannend: Das Heck des Giugiaro erinnert an Lamborghini, wo man sicher nicht ganz zufällig aktuell an einem Geländewagen arbeitet. Dazu passt, dass in der Mitte des Autos ein Lamborghini-Zehnzylinder mit 550 PS Dienst tut. Der neue Alfa Romeo 4C hat hingegen nach zwei Jahren seine Serienreife erreicht. Ein Leergewicht unter 1000 Kilogramm und die kompakte Karosserie versprechen beste Fahrleistungen. Ein großer Spaß also? Dann lesen Sie mal, was die "Launch"-Edition des kleinen Italieners kosten soll: 60.000 Euro für 240 PS. Autsch! Nicht weniger schmerzhaft: Die 86.275 Euro, die der neue KTM X-Bow GT kosten soll. Bei 285 PS Maximalleistung stehen 420 Nm Drehmoment an, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erledigt der radikale Renner in 4,1 Sekunden.Im Gegensatz zur Basis X-Bow R verwöhnt der GT die Insassen ab Mai 2013 mit dem "Komfort" einer Frontscheibe und aufgepolsterten Schalensitzen. Wer es noch kuschliger möchte, nimmt das optionale Verdeck dazu. Fürs Gepäck lässt sich ein 50-Liter-Sack auf den Rücken des GT schnallen. Doch eher was Bodenständiges? Der FT-86 Open Concept bei Toyota bietet einen richtigen Kofferraum und auf Knopfdruck ebenfalls luftigen Durchzug. Das Konzeptauto ist wie die geschlossene Version des GT86 ein 2+2-Sitzer und nutzt den gleichen Antriebstrang mit einem 200 PS starken Boxermotor. Auf der Rennstrecke wird ihn sicherlich jeder der hier vorgestellten Sportler, Supersportler und Hypercars hinter sich lassen. Na und? Dafür sollte die Serienversion des FT-86 Open Concept weniger als 35.000 Euro kosten und damit nicht nur die oberen Zehntausend ansprechen.
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