Genfer Autosalon 2014: Die Sportler

Genfer Autosalon 2014: Die Sportler

— 06.03.2014

Sportschau am Genfer See

Lexus RC F GT3, Koenigsegg Agera One oder Audi S1 – vom teuren Hybercar bis zur erschwinglichen Knallbüchse. Das sind die Sportskanonen in Genf!

Weltpremiere für mehr als zwanzig Sportler in Genf. Publikumsmagnet ist der Konigsegg Agera One. Das Hypercar kostet pro Stück 2,8 Millionen Dollar, also mehr als 2,4 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer. Korrekter Name des Schweden ist One:1, weil sein Gewicht von 1360 PS eins zu eins den Pferdestärken des 5,0-Liter-V8 entspricht. Bis zu 440 km/h sollen möglich sein. Schneller als der Bugatti Veyron Super Sport mit offiziell 415 km/h (werksseitig begrenzt) und der Hennessey Venom GT mit 435,2 km/h. Für einen Eintrag ins Guinessbuch würde es dennoch nicht reichen. Dafür müssten mindestens 30 Stück produziert werden. Der Agera One ist allerdings auf sechs Stück limitiert und trotz astronomischen Preises ausverkauft – einer geht nach Deutschland. Noch ein paar Hunderttausend mehr kostet der Roadster Rembrandt Bugatti. Wie die drei Legenden-Fahrzeuge zuvor, basiert auch das neueste Sondermodell auf dem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Auffälligster Unterschied der Legenden-Edition: Eine in zwei Brauntönen gehaltene Lackierung. Wie alle Modelle dieser Reihe ist auch der Bugatti Veyron Rembrandt auf drei Fahrzeuge limitiert.
Scharfgemachte Sportwagen: Tuning-Rundgang in Genf

Supersportler über 150.000 Euro

Video: Sportwagen in Genf 2014

PS-Boliden im fairen Wettkampf

Mit 231.500 Euro spielt der McLaren 650S in einer anderen Liga – begeistert aber nicht weniger. Die Front nimmt Anleihen beim Hypercar P1, der mittlerweile ausverkauft ist. Unter der Haube des 650S steckt ein 3,8-Liter-Biturbo-V8 mit 650 PS und 678 Newtonmeter Drehmoment. Neben dem Coupé zeigen die Engländer das Cabrio. Bis 30 km/h klappt das zweiteilige Dach in weniger als 17 Sekunden auf oder zu. Der Verbrauch soll mit dem des Coupés trotz 40 zusätzlichen Kilos (1370 kg) identisch sein: 11,7 Liter, was einem CO2-Ausstoß von 275 g/km entspricht. Um Kraftstoffersparnis und Emissionsreduzierung geht es auch beim Ferrari California T. Einem Facelift mit Turbo. Das aufgeladene V8-Triebwerk des 2+2-Sitzers mit Klappdach schöpft aus 3,9 Litern Hubraum 560 PS. Immerhin 70 PS mehr als bisher. Das maximale Drehmoment steigt um fast 50 Prozent auf 760 Newtonmeter. Der California T soll sich im Schnitt mit 10,5 Litern begnügen, was einen CO2-Ausstoß von 250 g/km mit sich bringt. Marktstart ist im Juni 2014. Die Preise werden bei 180.000 Euro liegen.

Sportler unter 50.000 Euro

Der Audi S1 ist eine allradangetriebene und leistungsgesteigerte Variante des A1.

Seat bringt noch während der Messe den Leon Cupra auf den Markt. Die Preise für den frischgebackenen Nordschleifen-Rekordhalter für Fronttriebler (7:58 Minuten) beginnen bei 30.810 Euro. Der 2,0-Liter-Turbobenziner ist mit wahlweise 265 PS oder 280 PS verfügbar. Den Audi S1 gibt es für 29.950 Euro als Dreitürer und für 30.800 Euro als Fünftürer. Satte 231 PS leistet der Zweiliter-TFSI und produziert bis zu 370 Newtonmeter Drehmoment. Der Turbomotor beschleunigt den Audi S1 und den S1 Sportback (also den Fünftürer) in  5,8 beziehungsweise 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Weitere Rekordjäger und Alltagsrenner in Genf sehen Sie in der Bildergalerie.

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