Die Highlights des Genfer Salons 2014

Genfer Autosalon 2014: Messerundgang

— 04.03.2014

Die neuen Autos in Genf

Maserati Alfieri, Audi TT, Alfa Romeo 4C Spider und Co. – die Sportler in Genf sind gut aufgestellt. Aber mit Jeep Renegade, Mazda2 sowie Renault Twingo haben auch die Kleinen ihre große Show. 

So sexy hat sich Maserati lange nicht mehr präsentiert. Mit dem Alfieri Concept ist den Italienern eine gehörige Überraschung geglückt – über die Studie gab es vorher nur vage Gerüchte. Und jetzt steht sie da mit ihrer langen Motorhaube á la Jaguar E-Type, guckt die staunenden Massen mit grimmigen Xenon-Scheinwerfern an. Der weit aufgerissene Kühlerschlund und die breit ausgestellten Kiemen beatmen den V8-Saugmotor mit 460 PS. Die kräftige Karosse erscheint wie aus einem Guss. Und darunter steckt die Transaxle-Plattform des Maserati GranTurismo.

Sportliche Schönheit kommt 2014 aus Italien

Video: Maserati Alfieri - Genf 2014

Der F-Type mit dem Dreizack

Auch bei Audi gibt es eine Überraschung, die vor allem bei Sportwagenbegeisterten für Freude sorgt. Neben TT und TTS stellen die Ingolstädter das TT Quattro Sport Concept auf die Bühne – ein Ausblick auf den TT RS. Der dürfte dann um die 420 PS haben. Der Wabengrill ist wieder einmal groß wie ein Tennisnetz. Das Heck dominieren zwei fette Auspuffrohre sowie ein ausladender Heckspoiler, die wir eher von japanischen Sportlern oder Tunern gewohnt sind. Mehr Seriennähe hat da sicherlich das Alfa Romeo 4C Spider Concept. Das kleine Stoffverdeck des Mittelmotorsportlers erforderte verstärkten Einsatz von Kohlefaser, unter anderem für den Überrollbügel, den Windschutzscheiben-Rahmen und die Spoiler. Summiert kommt der 4C auf 60 zusätzliche Kilogramm, bleibt trotzdem noch unter knapp einer Tonne.
Erste Sitzprobe: Audi TTS

Crossover gibt es in Genf reichlich

Video: Jeep Renegade - Genf 2014

Kompakt-SUV fürs Grobe

Neben den schnittigen Sportlern sorgen Kompakte, besonders die neue Gattung der Crossover für Besucherandrang. Cactus Aventure, Nissan Juke Facelift, Fiat Panda Cross, VW T-Roc und Opel Adam Rocks kokettieren allesamt mit dem Offroad-Image. Sie sind höhergelegt, rundum beplankt, sogar optional oder serienmäßig mit Allrad bestückt. Der Jeep Renegade bringt bereits von Haus aus ein ernst zu nehmendes Kletter-Image mit. Was auf den ersten Bildern noch wie ein aufgebockter Fiat 500 L wirkte, erweist sich am Messestand als robuster Geländewagen. Die Materialien scheinen solide genug für den Einsatz abseits befestigter Straßen.

Individualisierung ist bei den Kleinen Trumpf

Video: Aygo, C1, 108

Eine Plattform, drei Autos

Mit viel Bling-Bling sonnen sich die Kleinwagen im bunten Neonlicht. Toyota Aygo, Peugeot 108 und Citroën C1 teilen zwar eine Plattform, wahren aber durch zahlreiche Ausstattungsoptionen den Abstand zueinander. Ob zweifarbige Lackierungen mit oder ohne Muster, mit Blumenaufklebern (Peugeot 108) oder farblich abgesetzten Außenspiegelverkleidungen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es lebe die Individualisierung! In einem Punkt ähneln sich allerdings alle neuen Kleinwagen: Die Cockpits sind hochwertiger und vernetzter als früher. Gutes Beispiel ist der Renault Twingo. Sein farbenfrohes Interieur gefällt mit angemessener Materialauswahl und guter Verarbeitung. Erstmals ist ein großer Monitor an Bord, über den sich Navigation und Soundanlage bedienen lassen.

Aber egal ob günstige Kleinwagen oder teure Supersportler – ein großes Display im Armaturenträger ist Pflicht und am besten mit Internetverbindung. Wie Connectivity günstig geht, demonstrieren Modelle wie der Twingo. Audi ist mit seinem TT auf dem neuesten Stand der Zeit, während Skoda VisonC und Volvo Estate Concept zeigen, wo es zukünftig in Sachen Apps, Sprachsteuerung und Multimedia hingeht.

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