Die Tops und Flops aus Genf 2014

Genfer Autosalon 2014: Tops und Flops

— 05.03.2014

Gefällt uns, gefällt uns nicht

Eine Wahrheit abseits des objektiven Testberichts liegt im Geschmack der Redaktion. Hier sind unsere Tops und Flops vom Genfer Autosalon 2014.

Klar, die meiste Ware auf den Drehtellern den Genfer Autosalons hat vier Räder und lässt sich – nach wie vor – vom Verbrennungsmotor antreiben. Aber da beginnen auch schon die Unterschiede: Während der eine mit 70 PS auskommt, müssen es beim anderen schon 700 sein, hier setzt einer auf hochbeinige Geländeoptik, da duckt sich einer flach auf den Messeteppich. Und am Ende im Autohaus gibt es gar kein objektives Gut oder Schlecht, sondern nur den Geschmack der Kunden.
Auf einen Blick: Die Stars in Genf 2014

Auf den Maserati Alfieri können sich die Autofans einigen

Video: Tops und Flops Genf 2014

Himmel und Hölle

Was also, wenn der Redakteur die Messinstrumente beiseite legt und mit dem Bauch urteilt? Dann begeistert er sich oft so wie Burkhard Knopke: "Nach dem Erfolg von Quattroporte und Ghibli erinnert sich Maserati an seine Sportwagentradition und beschenkt sich selbst zum 100-jährigen Bestehen mit einem Concept Car, das nicht nur Maserati-Fans jubeln lässt. Schöne Linien, kraftvoll und sehr sportlich – der Alfieri sollte Italiens Antwort auf den Jaguar F-Type werden." Und es müssen nicht immer unbedingt die Sportler sein, die das Herz höher schlagen lassen, wie der BMW 2er Active Tourer, der Favorit von Carsten Paulun, zeigt: "Freude am Fahren auch für Familienväter. Hohe Sitzposition, viel Platz, ein variabler Innenraum und sogar Headup-Display locken. Und den Frontantrieb finde ich als defensiver Fahrer gerade im Winter sogar besser als die BMW-typisch angetriebene Hinterachse."

Designunfälle gibt es auch 2014 jede Menge

Nissan Blade Glider: Eine Mischung aus grauenaftem Kugelfisch und Quastenflosser?

Sie kennen das: Wo Licht ist, ist aber auch Schatten, und so gibt es auch 2014 in Genf die eine oder andere Enttäuschung in Blech. "Der Name klingt cool, doch das Auto sieht fürchterlich aus, wie ein missratenerer Kabinenroller. Nissan will Vorreiter bei der E-Mobilität sein und schickt diesen hässlichen Vogel ins Rennen. Der Bug sieht aus wie die Schnauze eines grauenhaften Kugelfisches, der aus der dunklen Tiefsee auftaucht. Und das Heck hat was von einem Quastenflosser. So etwas mag Biologen begeistern. Für mich ist der Blade Glider einfach nur schrecklich", meint Jörg Maltzan beim Anblick dieses Versuchs eines Autos. Dem ist eigentlich nur noch wenig hinzuzufügen.

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