Genfer Salon 2007, Teil 5

Lancia Ypsilon Lancia Ypsilon

Genfer Salon 2007, Teil 5

— 08.03.2007

Heimvorteil Europa

Es ist die erste Automesse des Jahres auf europäischem Boden. Entsprechend selbstbewusst treten neben den Deutschen (siehe Teil 1) auch die übrigen Europäer auf. Die Neuen von Volvo, Fiat, Seat und Co.

Weniger ist mehr, haben wir in den ersten Teilen unserer Salon-Berichterstattung bereits gelernt. Weniger Emissionen, weniger Verbrauch – aber bitte nicht weniger Design.

Lancia hat diese Devise verinnerlicht: Der Messestand der schicken Italiener gleicht einer hippen Lounge. Modernes Lümmelgestühl (schneeweiß), kleine schicke Autos (Sondermodelle des Ypsilon), eine extravagante Limousine (Opa Thesis in Zweifarblackierung) – und frisch gepresste Säfte im zentralen "Blue Cafe". Nebenan bei Fiat wirbt der neue Bravo für italienische Kompakte, bei Alfa Romeo strahlt ein weißer Spider Diesel (2.4 JTDM) mit offenherzigen Hostessen um die Wette. Schade nur, dass sein braunes Ledergestühl nur für die Messe bestimmt ist.

Volvo XC60: 2008 kann man die Serienversion kaufen.

Volvo besticht, Jaguar arbeitet dran

Volvo zeigt im Doppelpack die Neuausgaben von V70 und XC70. Fein der eine (gelochtes helles Leder, gebürstetes Alu, flauschige Teppiche), ökoschick der andere (mokkafarbenes Leder, Matten im Jute-Look). Gegen Aufpreis gibt es für beide eine automatische Heckklappe. Der V70 kommt in Kürze, auf den XC70 müssen Volvo-Fans noch bis zum Herbst warten. Frühestens 2008 gibt es den XC60. Den sollten sich Besucher der Messe auf keinen Fall entgehen lassen: ein sauschönes Teil, um es mal ganz unverblümt zu sagen.

Genf in der Blogosphäre: autobildblog.de automarktblog.de autovideoblog.de

Jaguar übt sich im Faceliften. Und sollte vielleicht noch ein bisschen weiter üben. Eingedenk der fast schon mythischen Schönheit früher(er) XJ ist die überarbeitete aktuelle Version nicht Fish, nicht Chips, geschweige denn Katze: Die seitlichen Kiemen vom XK wirken deplatziert, das scheinbar nahtlos ineinander übergehende Gebinde aus Motorhaube und Stoßstange raubt trotz üppig verchromter Gitter Kontur, die glänzenden Türgriffe liegen leicht wie eine Fliegenklatsche in der Hand. Die extravagante Formensprache des C-XF lässt so gesehen hoffen.

Sehr präsent sind in Genf traditionell die Franzosen. Renault, Peugeot und Citroën überzeugen im Kleinen (Twingo), im Großen (4007, C-Crosser) und in aller Offenheit (207 CC). Mehr dazu im Laufe des Tages in der Bildergalerie. Und für die kleine Dosis Genf zwischendurch empfehlen wir an dieser Stelle unsere Blogs.

Autor: Ralf Bielefeldt

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