Geschäftszahlen 2002

DC mit kräftiger Gewinnsteigerung

Geschäftszahlen 2002

— 05.02.2003

DC mit kräftiger Gewinnsteigerung

Der Betriebsgewinn von DaimlerChrysler vervierfachte sich gegenüber 2001. Vor allem dank des guten Mercedes-Benz-Geschäfts.

Dividende wird um 1,50 Euro je Aktie erhöht



Die DaimlerChrysler AG erfreut die Besitzer der rund eine Milliarde Unternehmensaktien. Der deutsch-amerikanische Automobilkonzern erhöht die Dividende auf 1,50 Euro je Aktie nach einem Euro je Aktie im vergangenen Jahr. Das gab der Stuttgarter Konzern bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Jahr 2002 bekannt. Der Betriebsgewinn vervierfachte sich gegenüber dem Vorjahr.

Das operative Ergebnis ohne Einmaleffekte stieg auf 5,8 Milliarden Euro. Zu den Einmaleffekten zählen die Restrukturierungskosten für die US-Sparte Chrysler, die US-Lkw-Sparte Freightliner und für Mitsubishi. Der Konzernumsatz ging um zwei Prozent auf 149,6 Milliarden. Euro zurück. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis und Wechselkursveränderungen stieg der Umsatz um 1,6 Prozent.

Das erneut gute Geschäft bei Mercedes-Benz-Pkw und die schnelle Rückkehr von Chrysler und dem japanischen Partner Mitsubishi in die Gewinnzone haben einen wesentlichen Anteil an dem deutlich gestiegenen Ergebnis. Im vergangenen Jahr hatte der Stuttgarter Konzern einen Umsatz von 152,8 Milliarden Euro und einen bereinigten operativen Gewinn von 1,3 Milliarden Euro erzielt.

Absatzanstieg bei Mercedes-Benz



Im vierten Quartal des Jahres 2002 wurden Einmalaufwendungen im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge in Höhe von 452 Millionen Euro verbucht. Diese Einmalaufwendungen entstanden insbesondere durch verstärkte Strukturmaßnahmen in den Bereichen Mercedes-Benz-Lkw, DaimlerChrysler Omnibusse, DaimlerChrysler Powersystems und Mercedes-Benz Transporter. Darüber hinaus entstanden in der Sparte Dienstleistungen Einmalbelastungen in Höhe von 168 Millionen Euro durch Wertberichtigungen im Zusammenhang mit Verkäufen von Teilen des Capital Services Portfolio. Das Konzernergebnis ohne Einmaleffekte stieg von 0,7 auf 3,3 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis mit Einmaleffekten betrug 4,7 Milliarden Euro nach einem Verlust von 0,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das Ergebnis je Aktie lag bei 4,68 Euro.

Viel Freude macht dem Stuttgarter Konzern auch in diesem Jahr bereits wieder Mercedes-Benz. Nachdem die Marke mit dem Stern bereits im vergangenen Jahr erneut Absatz-, Umsatz- und Ergebnisrekorde aufgestellt hat, begann auch das Jahr 2003 Erfolg versprechend. Während die anderen deutschen Automobilhersteller im Januar zum Teil zweistellige Absatzeinbußen hinnehmen mussten, verzeichnete Mercedes-Benz als einziger Hersteller einen Absatzanstieg.

Die Verkäufe von Mercedes-Benz stiegen im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent auf 15.650 Fahrzeuge. Das war nach Angaben von DaimlerChrysler der höchste Absatz der jemals in einem Januar erzielt worden sei. Für die Stärke der Marke spricht auch, dass während andere Marken ihre Listenpreise senken Mercedes-Benz seine Preise ab 10. Februar 2003 um durchschnittlich 1,6 Prozent anhebt.

Die Chrysler Group vermeldete dagegen für Pkw und Lkw ein Absatzminus von zwölf Prozent. Händler zeigten sich allerdings nicht überrascht von dem Rückgang. Schließlich seien die Kaufanreize im Vergleich zu General Motors (GM) oder Ford eher moderat ausgefallen. Außerdem habe Chrysler im Vorjahresmonat ungewöhnlich viele Fahrzeuge an Großabnehmer verkauft. Trotz des Rückgangs habe es bei Chrysler auch positive Signale gegeben, unter anderem eine dreiprozentige Absatzsteigerung für das wichtige Modell Dodge Ram. Details zur Verlauf des Geschäftsjahres 2002 wird es auf der Bilanzpressekonferenz am 20. Februar 2003 in Sindelfingen geben. Die Hauptversammlung ist am 9. April in Berlin.

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