Gespräch mit Norbert Reithofer

"Lexus im Auge behalten" "Lexus im Auge behalten"

Gespräch mit Norbert Reithofer

— 27.07.2006

"Lexus im Auge behalten"

Der neue Chef von BMW gibt im AUTO BILD-Interview Auskunft über seine wichtigsten Ziele und Vorhaben.

Wenn Dr. Norbert Reithofer (50) im September 2006 den Vorsitz des BMW-Vorstands von Helmut Panke (59) übernehmen wird, hat der gelernte Maschinenbauer vor allem einen Gegner im Visier. Reithofer, derzeit noch Produktionsvorstand, will den Angriff der Toyota-Tochtermarke Lexus abwehren. "Lexus ist einer der Wettbewerber, der uns in den nächsten Jahren am intensivsten beschäftigen wird", erklärte der designierte BMW-Chef in einem Gespräch mit AUTO BILD in München.

Reithofer, der dienstlich einen M5 fährt, kündigte an, die Kapazitäten des Werkes in Spartanburg (USA) von 140.000 auf 200.000 Autos aufzustocken. Es ist angedacht, auch den X3 (läuft derzeit in Graz vom Band) und den zukünftigen X6, ein Sportcoupé auf Basis des X5, in Amerika zu fertigen. In Anspielung an das schnelle Erreichen der geplanten Produktionszahlen wird Reithofer, der zuvor die Fabriken in Südafrika und den USA leitete, intern auch "Mister Kammlinie" genannt.

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