Giugiaro Namir in Genf 2009

Giugiaro Namir Giugiaro Namir

Giugiaro Namir in Genf 2009

— 03.03.2009

Tiger mit Hybrid

Tiger heißt auf Arabisch Namir. Und Namir nennt Giugiaro den Öko-Supersportler, der auf dem Genfer Salon 2009 steht. Der ist 300 km/h schnell und stößt dabei gerade 60 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Giugiaro ist eine der berühmten italienischen Designschmieden, in denen die schönsten Autos der Welt entstehen. Aber Giugiaro hat in 40 Jahren Unternehmensgeschichte nicht nur edle Luxuskarossen entworfen. Alfasud, Golf I und Scirocco, Fiat Panda, Mini und Renault Mégane stammen auch aus den Turiner Studios von Giugiaro. Und Italdesign Giugiaro hat sich noch nie vor Experimenten gefürchtet. So wie jetzt. In Zusammenarbeit mit Frazer-Nash, die auf die Entwicklung von Hybridsystemen spezialisiert sind, entstand der Namir. Am Lac Léman feiert er seine Weltpremiere (Halle 2, Stand 2041). Und birgt eine große Überraschung. Hinter dem Fahrer bollert kein Zehnzylinder-Motor aus einem Lkw oder ein hochgezüchteter V12, wie man es auf den ersten Blick von einem Supersportwagen erwarten würde. Der Italdesign Giugiaro Namir ist ein Hybrid. Sein Antriebssystem entwickelt 370 PS und lässt ihn 300 km/h Spitze schaffen. Der CO2-Austoß pro Kilometer liegt bei weniger als 60 Gramm.

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Flach und breit steht er da, der Namir. Kraftvoll ist sein Äußeres, 300 km/h ist er schnell.

Flach steht er vor einem, breit, kraftvoll sieht er aus. Wer die Abrisskanten im Rückspiegel sieht, ahnt, da kommt was – und zwr schnell. Leitmotiv für das Design des Zweisitzers war der Diamant, der sich im Logo von Frazer-Nash findet. Das ganze Fahrzeug drückt mit seiner aggressiven, nach Form abfallenden Form Geschwindigkeit und laut Giugiaro sogar Rennambitionen aus. Aber das Design des Namir ist nicht nur schön. Unter der äußerst langen Frontscheibe verbergen sich Solarzellen. Auf dem Heck befinden sich die Lufteinlässe zur Wärmeabfuhr des Motors im stilisierten schwarzen M auf orangefarbenem Grund. Die kleine Flosse am Ende des Hecks sorgt für Abtrieb. Der Innenraum ist bewusst nüchtern gehalten, um im eng anliegegenden Supersportwagen einen möglichst luftigen Raum für Fahrer und Beifahrer zu schaffen.

Lenkrad und Sitze sollen einen gewollten komfortablen Kontrast zum Rennwagengefühl aufbauen. Das Hybridsystem kombiniert einen 814 Kubikzentimeter großen Verbrennungsmotor mit vier jeweils am Rad angeordneten Elektromotoren. Sie garantieren laut Giugiaro eine Autonomie von 39 km pro Liter Benzin und einen Rekord-CO2-Ausstoß von weniger als 60 Gramm pro Kilometer. Ganz nebenbei wird der Namir mit diesem System mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h zum schnellsten Hybridfahrzeug der Welt!

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