Giugiaro Parcour: Autosalon Genf

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Giugiaro Parcour: Autosalon Genf 2013

— 05.03.2013

Mittelmotor-Flügeltürer

VW-Tochter Giugiaro zeigt in Genf mit dem Parcour einen Mittelmotor-Flügeltürer in doppelter Ausführung. Der Italiener steht als Coupé und als Roadster auf der Messe.

Zum 45. Geburtstag von Italdesign (2010 von VW übernommen) rollt Giugiaro mit einem Mix aus SUV, Offroader und Sportwagen aufs Parkett des Autosalons in Genf. Eine klare Definition des auf den Namen Parcour getauften Autos fällt schwer. Der Name stammt von einer Mode-Sportart, bei der es darum geht, nahezu jedes Hindernis in affengleicher Perfektion und Geschwindigkeit hinter sich zu lassen. Reichlich Tempo verspricht der Parcour auf jeden Fall, egal ob als Coupé oder Roadster: Der Parcour ist ein Zweisitzer mit Allradantrieb und einem 550 PS starkem 5,2-Liter-V10, der von Lamborghini kommt. Giugiaro setzt auf ein Mittelmotor-Konzept. So gerüstet, schnellt der Parcour in 3,6 Sekunden auf 100 km/h.

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Frischluft garantiert: Kleine Scheiben und das fehlende Windschott sichern die Sturmfrisur.

Der Zweitürer rollt auf speziellen 22-Zoll-Rädern, je nach Einstellung beträgt die Bodenfreiheit zwischen 210 und 330 Millimetern. Die A-Säule ist von der Windschutzscheibe getrennt und dient zugleich als Windabweiser. Über die rein optische Funktion hinaus, leitet sie die Luft auf Dach und Seitenpartien des Fahrzeugs. Die hintere Säule lässt die Luft über die Motorhaube zum (versenkbaren) Heckspoiler strömen. So wird der Parcour bei schneller Fahrt stabilisiert und der V10 ausreichend belüftet.

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Innen setzt Giugiaro konsequent auf Leichtbau dank Carbonfaser.

Innen dominiert laut Giugiaro der "urbane Stil". Die Insassen sitzen eng nebeneindander und nah an den Glasflächen. Das dient vor allem einer guten Rundumsicht. Ein echter Blickfang sind die Flügeltüren aus Kohlefaser, die erst nach innen und dann nach oben aufschwingen, das soll den Einstieg sehr bequem machen. Statt konventioneller Außenspiegel sind auf dem oberen Türrahmen im Schnittpunkt mit der A-Säule zwei Kameras angebracht. Eine dritte Kamera als Ersatz für den Innenspiegel befindet sich auf der Motorhaube. Die Sitze sind fest montiert, dafür lassen sich das Lenkrad und die Pedelarie verstellen. Auf einem versekbaren LCD-Multifunktionsmonitor werden sämtliche Infos für den Fahrer eingeblendet. Der kann zwischen vier Fahrmodi wählen und erfreut sich an einer Mittelkonsole aus Plexiglas. Um die Verwirrung über das Concept-Car perfekt zu machen, spendiert Italdesign Giugiaro gleich noch eine offene Variante. Doch auf der Straße werden wir beide Designerhappen garantiert nie sehen.

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