Giugiaro Proton Concept-Car

Giugiaro Proton Concept-Car auf dem Genfer Autosalon 2010

— 15.02.2010

Giugiaros kompakter Hybrid

Giugiaro hat gemeinsam mit Proton ein Concept-Car entwickelt, das auf dem Genfer Autosalon 2010 sein Debüt gibt. Die Designer versprechen viel Platz bei Mini-Abmessungen, der Hybridantrieb kommt von Lotus.

Proton gilt nicht gerade als Wiege automobilen Erfindergeistes. Die Schrauber aus Malaysia versuchten sich von 1995 bis 2001 auch kurzzeitig auf dem deutschen Markt mit Lizenznachbauten älterer Mitsubishi-Modelle, der Erfolg blieb aus. Doch jetzt überrascht Proton mit einem Concept Car auf dem Genfer Autosalon 2010. Die Asiaten haben sich prominente Unterstützung ins Boot geholt und präsentieren gemeinsam mit Stardesigner Giugiaro eine Kleinwagenstudie mit Hybridantrieb von Lotus. Beim Namen waren die Macher wenig erfinderisch, die Studie heißt bisher einfach nur Proton Concept-Car. Auf der Plattform der Genf-Studie könnte eine ganze Modellfamilie entstehen, heißt es in der Pressemeldung.

Zur Sonderseite: Die Stars vom Genfer Autosalon 2010

Lotus Engineering steuert den Hybrid-Antrieb zum Concept-Car von Giugiaro und Proton bei.

Der Giugiaro-Proton soll trotz superkompakter Abmessungen Platz bieten wie eine Mittelklasse-Limousine, obwohl er mit 3,55 Metern Länge so kurz ist wie ein Fiat Panda. Möglich macht es das hochflexible Gestühl mit vier Einzelsitzen, die sich vielfach verschieben und klappen lassen. Um ein luftiges Gefühl zu kreieren, baut der Malaye von Italdesign relativ hoch, zusätzlich Platz schafft ein Sandwichboden, in dem die Batterien für den Elektromotor, das Aggregat selbst und das Eingang-Getriebe der Studie sitzen. Sie werden unterstützt von einem Dreizylinder-Ottomotor mit 1,2 Litern Hubraum, der als Reichweitenverlängerer fungiert. Wahlweise kann die Batterie an der Steckdose aufgeladen werden. Weitere technische Daten liefern die Partner noch nicht. Das Design ist mutig: Die Überhänge fallen äußerst kurz aus, die hohe Haube und kräftig ausgestellte Radkästen wirken fast schon bullig. Dazu kombiniert Giugiaro große Fensterflächen mit passend geschwungenen seitlichen Sicken.

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