GM EN-V Concept

GM EN-V Concept GM EN-V Concept

GM EN-V Concept

— 25.03.2010

E-Auto von GM für 2030

Fahren wir so in der Zukunft? GM stellt auf der World Expo in Shanghai mit dem EN-V Concept seine Vision für Mobilität im Jahr 2030 vor. autobild.de erklärt, wie uns der Mini-Stromer in Form einer Taucherglocke bewegen soll

2030: Acht Milliarden Menschen bevölkern den Globus, 60 Prozent leben in den Städten. Da wird es eng, die Parkplatzsuche könnte zum täglichen Gerangel ausarten. Was hilft bei wenig Platz? Kleine Autos. Meint zumindest General Motors (GM) und präsentiert auf der World Expo 2010 in Shanghai ein City-Mobil für die Zukunft. Das EN-V Concept (Electric Networked-Vehicle) ist gerade mal 1,50 Meter lang und sieht aus wie eine Taucherglocke auf (zwei) Rädern. In der Kugel auf Rollen finden zwei Personen nebeneinander Platz und können sich während der Fahrt gemütlich zurücklehnen, denn EN-V fährt völlig eigenständig. Natürlich gibt es auch einen Internet-Anschluss, schließlich will der Städter der Zukunft stets vernetzt sein.

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So könnte Mobilität im Jahr 2010 aussehen, wenn es nach GM geht.

Die Idee ist nicht neu bei GM: Bereits mit dem Projekt P.U.M.A. (Personal Urban Mobility and Accessibility, private Mobilität und Erreichbarkeit in Städten) hatte GM in New York 2009 einen Vision für urbane Mobilität vorgestellt, damals in Kooperation mit Elektro-Roller-Bauer Segway. P.U.M.A. war ein zweirädriger Elektroroller mit einer Sitzbank und Elektroantrieb, der aussah wie eine Mischung aus Rikscha, Tretroller und Motorrad. Das Grundprinzip ist einfach: P.U.M.A. sollte zwei Personen möglichst leise, sauber und billig von A nach B bringen, dabei vor Wetterwidrigkeiten schützen und als Dreingabe auch noch eine Art Community generieren. Genau da setzt auch das EN-V Concept an, das sich auch die Technik mit dem E-Roller teilt. Das Fahrzeug und seine Insassen sollen fleißig mit der Umwelt kommunizieren, so dass soziale Netzwerke entstehen.

40 km/h Spitze müssen reichen

Innen geht es zu wie in einem Raumschiff, die Bedieneinheit ist im Stand zwischen den Sitzen platziert und fährt bei Bedarf heraus.

Sauberer Transport bedeutet im Fall des EN-V natürlich Elektro-Antrieb: Ein Elektro-Motor sitzt an jeder Achse, die Systemleistung beträgt 50 PS. Wie üblich bei E-Motoren liegt vom Start weg ein hohes Drehmoment an, im GM-Stromer sollen satte 400 Newtonmeter für Schub sorgen. Zum Rennwagen wird das EN-V Concept damit trotzdem nicht, 40 km/h Spitze müssen reichen. Die Reichweite von 40 Kilometern ist auf den innerstädtischen Transport ausgelegt. Droht der Lithium-Ionen-Batterie der Saft auszugehen, lotst das GPS-Navi den Mini-Stromer zur nächsten Ladestation. Natürlich auf der schnellsten und staufreien Route, denn EN-V ist ja komplett vernetzt. Ansonsten erledigt der Besitzer den Ladevorgang via Plug-in-Technik an der heimischen Steckdose. Sauber, aber auch realistisch? Wie gesagt, GM zeigt seine Vision vom Jahr 2030.

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