Erwischt: Der neue Astra kommt 2009.

GM-Entscheidung

— 30.04.2008

Opelwerk Bochum baut den Astra

General Motors wird die neuen Zafira- und Astramodelle in den bisherigen europäischen Fabriken bauen lassen. Das sichert für die nächsten Jahre 10.000 Opel-Arbeitsplätze.

Aufatmen in den europäischen Opel-Werken: Der Vorstand von General Motors, zu dem Opel gehört, will nun doch keine Fabrik schließen. GM-Europa-Präsident Carl-Peter Forster und Arbeitnehmervertreter unterzeichneten kürzlich einen Rahmenvertrag für die nächste Generation Astra und Zafira sowie einen neuen Geländewagen für das belgische Werk in Antwerpen. Der Rahmenvertrag für die zukünftigen Astra- und Zafira-Standorte in Bochum, Ellesmere Port (Großbritannien), Trollhättan (Schweden) und Gleiwitz (Polen) garantiere die Produktion über den gesamten Lebenszyklus bis zum Jahr 2016 und verhindere betriebsbedingte Kündigungen, teilte der Vorsitzende des Europäischen Arbeitnehmerforums von GM, Klaus Franz, in Rüsselsheim mit. Damit sind etwa 9000 bis 10.000 Arbeitsplätze gesichert.

Das für die zukünftige Astra-Produktion nicht mehr vorgesehene Werk in Antwerpen werde nach Auslaufen des jetzigen Astra durch zwei Modelle einer neuen Geländewagen-Generation abgesichert. Diese SUV- Produktion mit jährlich 120000 Fahrzeugen sei exklusiv für Europa bestimmt. Im kommenden Jahr werde sich der Standort für ein weiteres Modell bewerben. "Der Erhalt des Werks in Antwerpen setzt ein klares Zeichen gegen die Verlagerung von Produktion nach Osteuropa und Asien", betonte Franz. Eigentlich habe GM den kleineren Geländewagen in China produzieren wollen. Gleichzeitig unterzeichneten Management und Arbeitnehmervertreter einen Rahmenvertrag, der erstmals einen Informations- und Konsultationsprozess sowie soziale Mindeststandards für alle Standorte bei Auslagerungen festschreibt.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.