Saab 9-3 2.8 V6 Turbo XWD

GM erwägt Verkauf

— 28.11.2008

Vier Marken sollen weg

General Motors will angeblich vier Marken verkaufen, um eine Zusage der US-Regierung für Milliardenkredite zu bekommen. Pontiac, Saab, Saturn und Hummer sollen dem Rotstift zum Opfer fallen.

Jetzt beginnt der Ausverkauf auch bei General Motors (GM): Der Mutterkonzern von Opel erwägt einem Medienbericht zufolge den Verkauf von vier Automobilmarken, um an milliardenschwere
Regierungskredite zu gelangen. Dazu zählten Pontiac, Saab, Saturn und Hummer. Demnach will die GM-Führung in dem kommenden Tagen darüber beraten, ob ein Verkauf der Marken Sinn macht. In den USA gehören außerdem Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC zu GM. Nach dem vorläufigen Scheitern der milliardenschweren Hilfspläne für die angeschlagene US-Autoindustrie hatte der Kongress den größten drei Konzernen in der vergangenen Woche ein Ultimatum gestellt. Die Chefs von GM, Ford und Chrysler erhielten bis Anfang Dezember eine Galgenfrist, um die Abgeordneten von der Notwendigkeit neuer Zuschüsse aus der Steuerkasse zu überzeugen.

GM will zwölf Milliarden Dollar

Vorher sollen die Manager allerdings eine Strategie über die Verwendung der verlangten Hilfen über 25 Milliarden Dollar vorlegen. Experten halten es für möglich, dass mindestens einer der großen US-Autobauer demnächst Gläubigerschutz anmelden könnte, auch beim weltgrößten Autobauer GM wurde über eine mögliche Insolvenz spekuliert. Der Konzern allein hat um einen Überbrückungskredit zwischen zehn und zwölf Milliarden Dollar gebeten. GM hatte wiederholt vor den katastrophalen Folgen für die US-Wirtschaft gewarnt, falls der Staat nicht aushilft.

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