GM-Großauftrag für Opel — 11.05.2009
Buick aus Rüsselsheim
Der neue Buick LaCrosse wird ab Sommer 2009 in Rüsselsheim produziert. In den nächsten zwei Jahren sind 70.000 Autos geplant. Unterdessen benötigt GM für Opel eine rasche Finanzspritze der Bundesregierung.
Zuvor hatten US-Medien berichtet, GM wolle Teile seiner für den US-Heimatmarkt bestimmten Produktion aus Kanada, Europa und Australien in billigere Länder in Asien und Lateinamerika verlagern. Von einer Produktionsverlagerung auf GM-Standorte in Billiglohnländern könne in diesem Fall keine Rede sein, sagte Franz.
GM benötigt rasche Finanzmittel der Bundesregierung
Gewerkschafter Franz zeigte sich offen zu Vorschlägen von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die europäischen Teile des GM-Konzerns bei einem Treuhänder zu parken. Mir wäre zwar der direkte Einstieg des Staates lieber, aber bei einem zu großen Widerstand ist auch das ein guter Vorschlag", sagte Franz. Er stehe jeder Lösung positiv gegenüber, die dafür sorge, dass das neue europäische Unternehmen juristisch korrekt aufgestellt werde. Ein temporärer Einstieg des Staates ohne die Hilfskonstruktion einer Treuhand wäre aber besser. "Wer ernsthaft Interesse an Opel hat, muss das in den nächsten zwei, drei Wochen beweisen." US-Präsident Barack Obama hat GM für ein tragfähiges Konzept ein Ultimatum bis Ende Mai gesetzt. Sonst droht eine Insolvenz wie beim Wettbewerber Chrysler.
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