Saturn Vue Green Line 2 Mode Hybrid

GM-Marke vor dem Aus

— 01.10.2009

Saturn wird sterben

Die Produktion der GM-Tochter Saturn wird eingestellt. Nachdem der Käufer Penske abgesprungen ist, sieht GM keine Alternative. Bis zu 13.000 Arbeitsplätze sind bedroht.

(dpa/sb) Die amerikanische Automarke Saturn steht vor dem Aus, nachdem ein Käufer in letzter Minute abgesprungen ist. Der bisherige Mutterkonzern General Motors (GM) kündigte jetzt an, die Marke werde eingestellt. Kurz zuvor hatte der designierte Saturn-Käufer, die Autohandelskette Penske Automotive Group, den Deal überraschend platzen lassen. Das Ende von Saturn könnte 13.000 Arbeitsplätze kosten. Als Grund nannte Penske, dass die Verhandlungen mit einem Produktionspartner gescheitert seien. Penske, die nach Umsatz zweitgrößte amerikanische Autohandelskette nach Autonation, wollte sich nur die Rechte an der Marke sichern, aber keine Werke von GM übernehmen.

Nachteile auch für Opel

Deshalb war es entscheidend, einen Partner für die spätere Produktion zu finden. An Saturn hängen 350 Händler und 13.000 Jobs, die mit dem Anfang Juni 2009 eingefädelten Verkauf an Penske gerettet werden sollten. GM hatte auf dem Sanierungskurs bereits die traditionsreiche Marke Pontiac eingestampft und Opel, Saab und Hummer zum Verkauf gestellt. Durch das Aus für Saturn könnte auch Opel leiden: Unter dem Saturn-Logo wurde in den USA bisher auch der Astra verkauft.

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